
Früh, bereits am 23.Oktober 2011, hatte die Spielsaison für unsere Kleinschülermannschaft begonnen. Als für unsere Kufenkünstler die Saison Mitte Oktober begann, hatten die Hallenmannschaften (Königsbrunn, Augsburg, Pfaffenhofen) bereits bis zu zwei Monate Trainingsvorsprung. Unsere Kids mussten sich zu diesem Zeitpunkt erst noch finden und versuchten während der gesamten Saison diesen Trainingsvorsprung aufzuholen. Wacker haben sie sich geschlagen, manche herbe Niederlage war diesem ungerechten Trainingsrückstand geschuldet. Aber sie haben sich nie aufgegeben, haben sich gut behauptet und auf jeden Fall immer gekämpft. Chapeau!
Der Gegner des letzten Saisonspiels 2011/12 war heute der ESC aus München. Im Hinspiel hatte man sich ein 6:6 Unentschieden hart erkämpft. Für heute erhoffte man sich einen Sieg zum Saisonausklang. Und so begann man das Spiel gleich bereits sehr druckvoll. Jetzt ist der ESC aus München kein Gegner den man unterschätzen sollte. Tatsache, er tauchte mit zwei, drei guten Kontern in den ersten 5 Spielminuten doch auch gleich vor dem Tor der Schwarzbären auf. Aber unser Goalie Kaan Cengiz hatte die Situation gut im Griff und hielt seinen Kasten sauber. Diese Konter waren aber offensichtlich nötig um den Schwarzbären vor Augen zu führen, dass man das Spiel nur mit Attacke und kontrolliertem Angriff gewinnen konnte. Der Spieldruck wurde immer stärker. Nach 10 Minuten hätte der Spielstand bereits 4:0 lauten können, oder besser sollen. Sowohl Felix Wiesmann, als auch Jonathan Hopp oder Lorenz Huber hatten gute Chancen. In der 8.Spielminute hatte der Kapitän Marc Kuleszka sogar eine Großchance als er ein Laufduell gegen einen Münchner Verteidiger für sich gewinnen konnte und dann nur ganz knapp das gegnerische Tor verpasste. In der 13. Minute wäre es dann fast so weit gewesen als Felix Wiesmann einen mustergültigen Querpass von Niklas Gorgievski nur hätte über die Linie drücken müssen. Aber das Führungstor lag in der Luft. Unsere Kids spielten druckvoll und saustark. Die blaue Linie wurde von unseren Verteidigern Florian Hummel, Ceawlin Lachner, Lorenz Huber, Daniel Hoffmann, Florian Augenstein sicher und souverän verteidigt. Der Gegner kam fast nicht mehr aus seinem Drittel heraus. Aber leider endete das erste Drittel etwas enttäuschend nur 0:0.
Das zweite Drittel begann für die Freisinger Eisbären in der Unterzahl. Bereits zu Ende des ersten Drittels gab es wegen eines Wechselfehlers eine technische Zeitstrafe gegen die Freisinger. Dieser Fehler war verhängnisvoll. Denn er führte wegen der Unterzahlsituation zum 0:1 für die Münchner. Zu diesem Zeitpunkt war dies total unverdient. Die Schwarzbären mussten diesen Schock erst verdauen und waren etwas orientierungslos, was die Münchner dann in der 22. Spielminute, trotz eigener Unterzahl sogar zum 0:2 Führungstreffer nutzen konnten. Sehr ärgerlich! Wie so oft hatte der Wechsel in das zweite Spieldrittel zu einem Bruch geführt. Dies war nicht das erste Mal, dass mit Beginn des zweiten Drittel Unruhe in die Mannschaft kam und der Gegner diese Unruhe zu einer Führung ausbauen konnte.
In der 27. Spielminute war es dann endlich so weit. Felix Wiesmann drängt den Puck frei, passt auf Markus Gschlößl und der fährt im großen Bogen auf das Münchner Tor zu, zieht aus der Halbdistanz ab und schießt den Puck halbhoch am Torwart vorbei ins gegnerische Tor. 1:2, Juchhuuu endlich, hochverdient! Jetzt ging wieder was, die Bären hatten wieder Mut gefasst. In der 32. Spielminute hätte Florian Hummel nach einer blitzsauberen Einzelleistung die ihn über das gesamt Spielfeld führte den 2:2 Ausgleich auf der Kelle gehabt. Leider schoss er dann aber nur um wenige Zentimeter am Tor vorbei. Schade, verdient wäre es gewesen. 1:2 nach dem zweiten Drittel und Freising war wieder spielbestimmend.
Im dritten Drittel war es dann in der 38. Spielminute unser Kapitän Marc Kuleszka der nach einer super Verteidigungsarbeit und Pass von Niklas Gorgievski den Puck zum 2:2 Ausgleich durch die Füße des Münchner Torwarts schob. Die Freisinger spielten sich fast in einen Rausch. Die Münchner wurden in ihrem Drittel eingekreist und festgenagelt. Unsere Verteidigung hat nichts anbrennen lassen. Lorenz Huber, Florian Hummel und all die anderen hielten die blaue Linie fest unter Kontrolle. In der 49. Spielminute erzielte dann endlich Felix Wiesmann mit einem Drehschuss das hochverdiente 3:2. Die Freude und Erleichterung über die Führung war riesengroß. Sie war auch hart erkämpft. Aber wie es so ist, wenn man sich zu viel freut und feiert - das wissen auch die großen Mannschaften in höheren Ligen - die Konzentration lässt nach und dann passierte es. Es entwischte doch noch ein Münchner Spieler durch die ansonsten fehlerfrei agierende Abwehrkette und erzielt in der 52. Spielminute den 3:3 Ausgleich und markierte damit auch den finalen Spielstand. Unser inzwischen eingewechselte Goalie Leoni Klein hatte keine Chance. Zwar liefen die Schwarzbären noch Sturm auf das Münchner Tor, aber die Zeit lief dann einfach zu schnell davon. So endete das Spiel 3:3. Die Freisinger Black Bears haben sich als gute Gastgeber erwiesen und haben die Münchner mit einem geschenkten Punkt nach Hause ziehen lassen. So schafft man sich Freunde …
Resümee: Die Black Bears KLS haben eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt. Jeder hat sich für die anderen bis zum Umfallen eingesetzt. Das Passspiel, das in manch einem Spiel nur in Ansätzen zu erkennen war, war diesmal sehr gut, das Auge für den Mitspieler war da und der Kampfgeist war umwerfend. Als Zuschauer hatte man das Gefühl, dass diese Mannschaft nicht nur gewinnen wollte sondern auch, dass diese Mannschaft als Team so richtig Spaß am Spiel gefunden hat. Schade, dass die Saison jetzt vorbei ist!
Glückwunsch und Dank an das Trainergespann Stefan Tanzer , Andrzej Kuleszka und Jens Rixe.
Dank auch an den Mannschaftskapitän Marc , an alle Mannschaftbetreuer(-innen), den Mannschaftsführer und all die vielen guten Geister im und um das Team herum. Dank an Stadionsprecher und Schriftführer, an DJ und Strafbankscharfrichter, Ihr habt so fleißig und zuverlässig mitgeholfen und habt damit unseren Kids eine spannende und toll organisierte Eishockeysaison ermöglicht.
Dank an die gesamte Küchencrew, die Köche und die Bäckermeisterinnen, Dank an die power-sellerinnen für eine tolle Versorgung mit Leckereien und Spezialitäten, verbunden mit einem tiptop - Service der manch fern angereisten Gast zum Staunen brachte und der darüber hinaus den anderen Eltern in schwieriger Situation (nur rein nervlich betrachtet) einen sicheren Rückhalt und Anlaufpunkt bot!
Spielverlauf: 0:1 19.Spielminute
0:2 22. Spielminute
1:2 27. Spielminute Markus Gschlößl
2:2 38. Spielminute Marc Kuleszka
3:2 49. Spielminute Felix Wiesmann
3:3 52. Spielminute
In diesem Sinn alles Gute bis zur nächsten Saison!
Wären nicht noch ein, zwei Freundschaftsspiele wäre man fast geneigt zu singen: " …pack die Badehose ein …"

Mit den Crusadern aus Fürstenfeldbruck kam ein unangenehmer Gegner nach Freising. Hatte man sich doch im Hinspiel Mitte Dezember in Fürstenfeldbruck die höchste Saisonniederlage eingefangen. Die Erinnerungen schmerzten noch. Dennoch war man gewillt sich nicht nochmals so vorführen zu lassen!
Und siehe da, die Freisinger Black Bears spielten munter und frech auf. Zeigten den Crusadern gar, dass man es auch in Freising versteht, sauberes und gutes Eishockey zu spielen. Die ersten Spielminuten kannten nur eine Spielrichtung, nämlich Richtung Tor der Crusaders.
Doch wie in den meisten Spielen dieser Saison genügte eine Unachtsamkeit, ein schnell gefahrener Konter des Gegners, eine unsaubere Zuordnung im Rückwärtsspiel und schon lag man hinten. 0:1 in der 6. Spielminute. Dummerweise ging der Puck auch noch durch die Kufen unseres Goalies Kaan Cengiz, der ansonsten während seiner Spielzeit seinem Team ein sicherer Rückhalt war. Dieser Treffer war offensichtlich von Nöten, um bei den Black Bears den notwendigen Biss zu provozieren. In der 12. Spielminute erzielte Marc Kuleszka den Ausgleich nach schnellem Zuspiel von Leon Mayrthaler. Das Spiel lief jetzt so richtig an. Unsere Kids gewannen zunehmend Lust am Eishockeyspiel und die von Daniel Hoffman und Florian Hummel dirigierte Abwehr stand sicher an des Gegners blauer Linie. So ergaben sich phasenweise schöne Power-Play Situationen. Und in der 14. Spielminute war es dann eben dieser starke Daniel Hoffmann, der das Führungstor zum 2:1 erzielte. Der Druck wurde erhöht, die Verteidigung ließ nichts anbrennen und in der 18.Spielminute, der letzten Spielminute vor der Drittelpause hätte man sogar noch beinahe das 3:1 bejubeln können.
Das erste Drittel zeichnete sich durch ausgesprochene Fairness und unbändigen Siegeswillen seitens der Black Bears aus. Das unschöne Ergebnis des Hinspiels schien komplett vergessen.
Doch was war in der Drittelpause passiert? Zu Beginn des zweiten Drittels war unsere Mannschaft nicht wieder zu erkennen. Der Laufwille war abhanden gekommen. Man fuhr mit dem Gegner mit, kämpfte aber nicht mehr um den Puck und vergaß die Verteidigungsarbeit. Folgerichtig erzielten die Crusaders in der 20.Spielminute den Ausgleich zum 2:2. Diese Pause hatte nicht gutgetan! Zwar versuchte man es ab und an mit einem Torschuss, zumal der Torwart der Crusaders nicht sicher stand, aber der erneute Führungstreffer wurde durch eine Abseitsstellung neutralisiert. Dafür gelang den Crusadern im Gegenkonter dann selbst der Führungstreffer zum 2:3. Wie schon im ersten Drittel musste man wohl erst zurück liegen bevor man wach wurde. Anstatt die Führung sicher und verdient nach Hause zu fahren und die 2 Punkte wohlverdient einzutüten, fuhr man plötzlich wieder einem Rückstand hinterher. Aber man kämpfte zumindest. Und zum Ende des zweiten Drittel attackierte man das Tor der Crusaders wild entschlossen. Der Ausgleich zum 3:3 lag in der Luft, man konnte ihn förmlich riechen. In der 36. Spielminute, der letzten des zweiten Drittels hatte ein Black Bear dann irgendwie zu laut gebrüllt und musste dafür auf die Strafbank. Diese Unterzahlsituation führte dann zum 2:4 für die in dieser Situation ausgeschlafenen Brucker.
Das dritte Drittel begann wie das zweite endete, mit einer Unterzahlsituation, und einem Tor für die Crusaders. 2:5 in der 37. Spielminute. Hier war dann der Spielwille der Black Bears sichtlich gebrochen. Es lief nichts mehr zusammen. Der Spielaufbau zerfledderte sich in Einzelaktionen. Spielaufbau und Passspiel waren schon wie des Öfteren in den vorherigen Spielen verloren gegangen. Der Blick für den Mitspieler erfolgte nicht mehr, die Beine waren zu langsam und eigentlich sah man dem Gegner nur noch beim Spiel zu. Die Schüsse aus dem eigenen Drittel, die eigentlich Entlastung bringen sollten, landeten ein ums andere Mal direkt beim Gegner und kamen postwendend zurück. Jetzt wurde man selbst im eigenen Drittel festgenagelt und so erfolgten das 2:6 in der 39. Spielminute, das 2:7 in der 43. Spielminute und dann sogar das 2:8 in der 50.Spielminute.
Schade, die Black Bears hatten es in der Hand dieses Spiel zu gewinnen! Dies erfordert jedoch Konzentration und Engagement jedes einzelnen Spielers bis zur letzten Spielminute. Es erfordert Kampfgeist, Mut und Durchhaltewillen. Es erfordert ein sicheres Passspiel und einen Spielaufbau der den Mitspieler einbindet und damit das gesamt Team in eine vorteilhafte Spielposition bringt. Mit Einzelleistungen und fehlendem Einsatzwillen kann man in diesem Sport nicht gewinnen. Schade, der Sieg war so nah und wäre zumindest bis zum zweiten Drittel verdient gewesen.
Am 18. Februar bestreiten die kleinen Black Bears ihr letztes Heimspiel und auch das letzte Saisonspiel gegen den ESC aus München. Black Bears, Ihr werdet doch wohl mit einem Sieg die Saison beenden wollen, oder?!
Fritz Hopp



Für einen Moment schien es vorbei mit dem Hoffen auf eine Wende im zuletzt glücklosen Kampf der Freisinger Black Bears. Nach einer unnötigen Niederlage gegen die Münchener MEKIs beim vergangenen Heimspiel konnte man auch an diesem Wochenendspiel der Kleinschüler Meldegruppe C im ersten Drittel gegen den ESC München sich des Eindrucks nicht erwehren, als seien die Münchener, ähnlich wie auf dem politischen Parkett, auch auf dem Eis die tonangebende Mannschaft.
Auf den ersten Treffer durch den ESC in der vierten Minute musste die insgesamt doch sehr gut agierende Torwartin Leonie Klein noch drei weitere Treffer hinnehmen. Es fehlte die Entschlossenheit bei einer Reihe von Spielern sowohl in der Abwehr aber ebenso im Spielaufbau. Es hatte den Anschein, als ob der Mannschaft das Selbstvertrauen gänzlich abhanden zu kommen drohte. Den miteifernden und sichtlich mitleidenden Betreuen und Eltern am Spielrand entlockte so mancher Lapsus ein frustriertes Aufschreien, besonders weil sie doch in einigen vorausgegangenen Spielen auch recht hoffnungsvolle Passagen unserer Kleinbären hatten miterleben dürfen.
Doch in der 15ten Minute schien der Feinstaub, der sich im Umland des Flughafens leider auch aufs Eis legt, endlich von den Kufen der Black Bears abgestriffen. Marc Noah Kuleszka erzielte den so wichtigen Anschlusstreffer, dem knapp zwei Minuten später das 4:2 durch Markus Gschlößl auf Zuspiel vom Leon Mayrthaler folgte. Leider revanchierten sich die Münchener postwendend mit einem weiteren Alleingang des Spielers mit der Nr. 4.
Das zweite Drittel "gehörte" dann den aus dem Bärenschlaf erwachten Freisingern. Den beiden Toren, erzielt von Daniel Hoffmann, nach sehenswertem Zuspiel von Flo Hummel und von Felix Wiesmann konnten die Gastgeber nur zwei Zwei-Minuten-Strafen wegen unkorrektem Körperangriff entgegensetzen. Man konnte diese 18 Minuten als überfälliges Geschenk der Mannschaft an den engagierten Trainer verstehen.
Das abschließende Spieldrittel eröffnete beim Stand von 5:4 für die Gastgeber und unterhielt durch Spannung im Spiel zweier ausgeglichener Teams. Dass Bären Nervenstärke besitzen konnten die Kleinschüler aus Freising eindrucksvoll demonstrieren, als sie in der 39igsten Minute mit 6:4 weiter in Rückstand gingen. Die Treffer von Felix Wiesmann in der 47igsten und Benedikt Zwack in der 49igsten Minute sorgten für den verdienten Ausgleich. Was bleibt ist ein doppeltes Resumee:
Sportlich lässt sich festhalten, die Leistung einer wiedererstarkten Mannschaft macht Mut und gibt Hoffnung für die ausstehenden beiden Heimspiele.
Als politisches Resümee hat sich gezeigt: mit einem Dach über dem Kopf wären die Freisinger gegen den Feinstaub aus der Umgebung gefeit.
Wir hoffen alle sehr, dass wir mit einem neuen Stadion den Freisinger Spielern endlich die Trainingsvoraussetzung bieten können, die sie dringend benötigen, um uns Freisinger isaraufwärts und isarabwärts eissportlich würdig zu vertreten. Ihren Beitrag haben die Spieler heute geleistet! (BM)
Neues Jahr, neues Glück. Nach einigen herben Niederlagen am Ende des letzten Jahres gegen favorisierte Augsburger und Königsbrunner erhoffte man sich (Spieler ebenso wie Eltern und Fans) das Jahr 2012 mit einem souveränen Sieg gegen den vermeintlichen Aufbau-Gegner MEKJ aus München einfahren zu können. Doch dazu bedarf es eines ausgeschlafenen Black Bear- ‚no-afraid -of -anything‘-Teams und eines Kämpferherzes. Beides war heute leider nur mit größtem Optimismus zu erkennen.
Spielstark begannen die Black Bears und dominierten die ersten 10 Minuten. Schon glaubte man unsere Kuvencracks hätten den Gegner fest unter Kontrolle, da überraschten die Münchner mit einem schnell gelaufenen Konter in der 11. Spielminute und erzielten das 0:1. Dies stellte den bisherigen Spielverlauf völlig auf den Kopf. Zwar verunsicherte dieser unerwartete Rückstand, aber die Black Bears schienen wild entschlossen wenigstens den Ausgleich bis zur Drittelpause erkämpfen zu wollen.
Für das zweite Drittel erhofften sich nun die geneigten Freisinger Zuschauer einen belagerungsähnlichen, hard-power-play-mäßigen Zustand vor dem Münchner Tor. Doch was sie sahen war leider ein völlig konzeptloses Durcheinander-gewurschtel der Freisinger Black Bears. Was war geschehen?
Sahen die Bears ihre Teamkollegen nicht mehr, hatten sie Kleber an den Kufen, lagen die Weihnachtslebkuchen zu schwer im Magen? Noch bis zur 36. Spielminute konnte unser bedauernswerter Goalie tapfer und stark das 0:1 halten bis, erneut nach einem Konter durch die spielstarke und schnelle Münchner Nr. 16, das 0:2 fiel. Man gewann den Eindruck, dass die Black Bears sich geschlagen gaben. Mutlos, kraftlos, ideenlos kurvten unsere Kids auf dem Eis herum. Die Münchner MEKJ’s gewannen die Oberhand und liefen einen Konter nach dem anderen. Als dann auch noch das 0:3 fiel, sehnten die Black Bears die Pause offensichtlich herbei.
Für das dritte Drittel lautete die Parole ‚volle Attacke‘. Aber das Signal verhallte ungehört. Zwar bemühten sie sich, doch ‚good-old Murhy‘ war heute mit den Münchnern. Zu allem Unglück kam noch Pech hinzu. Das Tor der Münchner war wie vernagelt. Der Puck wollte nicht rein, zu viele MEKJ-Beine standen im Weg und die wenigen Konter der Münchner waren zu fast 100 % erfolgsbeschieden.
So endete dieses Spiel bedauerlicherweise 0:6. Spielaufbau, Schnelligkeit und Spielwitz waren nach der Winter- (Weihnachts-)pause noch nicht vorhanden, die Beine schienen schwer und spätestens nach dem 0:3 schien auch noch das Kämpferherz dem Stillstand nahe. Eine herbe Niederlage. Hatte man doch die zwei Punkte fast schon fest eingebucht.
Es verbleiben noch drei Spiele bis zum Saisonende, davon zwei Heimspiele. Am 4. Februar gegen Fürstenfeldbruck und am 18. Februar gegen den ESC München. Freisinger kommt ins Stadion an der Luitpoldanlage, schaut den Black Bears beim Kämpfen zu bevor diese wieder im Unterholz verschwinden und dann für den Sommer die Badehosen anziehen.
Fazit: der Trainerstab muss nun mit den richtigen Worten das Team vor den verbleibenden drei sehr wichtigen Spielen motivieren. Hier sind noch einmal 6 erreichbare Punkte ausgelobt.
Black Bears, der Winterschlaf ist vorbei, aufgewacht! Die Gegner erwarten einen Black Bear der laut und vernehmlich brüllt. Zeigt es ihnen wie laut und gefährlich Schwarzbären sind!
Den Bericht aus dem Freisinger FORUM gibt es hier ...
Etwas nervös gingen unsere Black Bears Youngsters dieses Wochenende auf‘s Eis. Nicht nur galt es gegen die zwei Top-Favoriten Königsbrunn und Augsburg, an diesem Wochenende anzutreten, darüber hinaus hatte der Eishockeyverband kurzfristig während der laufenden Saison den Spielmodus verändert. Ab sofort müssen die Youngsters spielen wie die ‚Großen‘. Es gilt nun nicht mehr die Aufteilung der Mannschaft in einzelne feste Spielblöcke und es gibt auch keine festen minütlichen Wechsel der Spielblöcke mehr. Diese Regelung hatte zu permanenten Spielunterbrechungen sowie zu vielen Diskussionen und einigen ungerechten Entscheidungen geführt. Ab diesem Wochenende wird nun ‚fliegend‘ gewechselt und die ‚Penalty-Strafe‘ wurde, wie bei den ‚Großen‘, durch eine Zwei-Minuten-Strafbank Strafe ersetzt.
Nun kamen also an diesem Wochenende der neue Spielmodus und die schweren Gegner zusammen. Beides in Kombination führte zu einem Doppel-knock-down unserer Black Bears Youngsters. Zunächst empfing der SE Freising in der romantisch verschneiten Open-Air-Eisarena die Pinguine vom EV Königsbrunn. Zwar klingt es niedlich, wenn man an Pinguine denkt und darüber spricht, doch diese spezielle Spezies aus Königsbrunn erwies sich als extrem zäh, widerstandsfähig und sogar bissig. In der Eröffnung gestaltete sich das Match noch ausgeglichen und die Black Bears konnten sich einige gute Chancen erspielen. Vornehmlich unser Kapitän Marc Kuleszka hatte bereits in der 5. Spielminute die Chance auf den Führungstreffer durch einen Flachschuss während hinten unser Goalie Kaan Cengiz den Kasten sauber hielt. Doch Eishockey ist ein schneller Sport und so wechselte der Spielverlauf auch schnell. In der 6. Spielminute zeigte dann der Schiedsrichter das 0:1 an zugunsten der Pinguine. Zwar hatte das Tor keiner so richtig gesehen und auch schienen die Pinguine einigermaßen überrascht als der Schiedsrichter auf ‚Tor‘ anzeigte, aber der Schiedsrichter hat immer Recht! Kurz darauf erzielten die Pinguine mittels eines Schlenzers in die linke obere Torecke einen richtigen Treffer. 0:2 in der 9.Spielminute. Die Black Bears fauchten. Felix Wiesmann hatte nach Doppelpass mit Jonathan Hopp die nächste Einschussmöglichkeit, auch Marc Kuleszka hatte erneut eine gute Chance. Allein der Ausgleich wollte nicht fallen. Und so zogen die Pinguine auf 0:4 zum Ende des ersten Drittels auf und davon.
Im zweiten Drittel drehten die Königsbrunner dann so richtig auf. 0:5 in der 21., 0:6 in der 22. Und 0:7 in der 26. Spielminute. In der 27. Minute konnten dann endlich auch die Black Bears jubeln. Marc Kuleszka fuhr einen guten Konter und schob den Puck durch die Beine des Königsbrunner Torwarts ins Tor. Das war ein Hallo-Wach Ruf! Nur eine Minute später versuchte sich Corinna Gschlößl mit einem Distanzschuss. Markus Gschlößl der am Torpfosten lauerte gelang es den knapp am Tor vorbei flitzenden Puck über die Torlinie zu drücken. 2:7, die Gegenwehr der Freisinger wurde stärker, die Kombinationen flüssiger. Das 3:7 lag in der Luft. Es wurde heftig gerungen aber das Spiel wurde dadurch auch etwas ruppiger. Mit den häufigeren Fouls gab es die ersten Strafzeiten. Zeitweise standen nur noch 3 Königsbrunner Feldspieler auf der Eisfläche. In Tore umsetzen konnten unsere Kufenkünstler diese zeitweisen Vorteile jedoch leider nicht. Es blieb beim 2:7 zum Ende des zweiten Drittels.
Im dritten Drittel wurde der Schneebelag auf der Eisfläche dicker, das Spiel dadurch etwas langsamer. Auch die Bewegungen unserer Bären wurden etwas langsamer. Ein anstürmenden Pinguin konnte man nur noch mittels Beinstellens stoppen. Dies führte natürlich zu einer Zeitstrafe. Innerhalb von nur 10 Sekunden konnten die Königsbrunner diesen taktischen Vorteil in ein Tor und damit zum 2:8 verwandeln. Die Baers fuhren sofort einen Konter, wurden abgefangen und der Königsbrunner Gegenkonter landete unerreichbar für unsere Goalie Leonie (in dem zweiten Drittel hatten unsere Goalies gewechselt) im Netz. 2:9 in der 39. Minute. Aber es sollte noch schlimmer kommen. In der 40.Minuten gelang es den Königsbrunnern in Unterzahl das 2:10 zu erzielen. Der Anschlusstreffer zum 3:10 durch Marc in der 44. Spielminute, seinem zweiten Treffer heute, kam zu spät als dass er unser Team noch hätte aufrütteln können. Und so wurde das 3:11 und 3:12 in den letzten Minuten noch demütig hingenommen. Man bedankte sich artig, verabschiedete sich und war in Gedanken bereits am morgigen Sonntag, beim Spiel gegen Augsburg das bereits zu sehr früher Stunde um 09:10 Uhr angepfiffen werden sollte.

Anpfiff SE Freising (Black Bears) gegen EV Königsbrunn (Pinguine) - Endstand 3:12

Gäste aus Königsbrunn stehen bei der Partie gegen die Black Bears des SE Freising im Regen!
Es hieß bereits früh morgens in den Bus zu steigen da der Spielbeginn in Augsburg auf 09:10 Uhr festgelegt worden war. Manch einer sah im Bus noch ziemlich verschlafen aus. Doch der Spielbeginn gestaltete sich recht munter. Vor allen Dingen unsere Verteidigung war hellwach, hatte sie doch am Vortag, dem Samstag im Spiel gegen Königsbrunn bereits eine Extra-Trainingseinheit absolvieren müssen.
Die Augsburger waren wieselflink und bauten vor dem Tor der Freisinger immer wieder Power-Play Situationen auf. Doch unsere Torfrau Leonie Klein sowie die gesamte Abwehr davor machte einen Super-Job. So dauerte es doch immerhin bis zur 6. Spielminute bis die Augsburger zum ersten Mal jubeln durften. Daniel Hoffmann, Ceawlin Lacher, Theresa Eber und Corinna Gschlößl schafften es immer wieder die Aufbauarbeit der Augsburger nachhaltig zu stören und den einen oder anderen Konter einzuleiten. Die Chancen zu einem Ausgleich waren da, doch auch der Augsburger Goalie hatte ausgeschlafen. In der letzten Minute des ersten Drittels schlug es dann noch ein, das 2:0, nach einem fulminanten Distanzschuss. Durch einen eigenen Verteidiger war unserer Torfrau Leonie kurzfristig die Sicht genommen worden. So endete das erste Drittel doch überaus überraschend mit nur 2:0 zugunsten der Augsburger.
Die Spielanteile zu Beginn des zweiten Drittels waren ausgeglichen. Florian Hummel hatte sogar den Anschlusstreffer auf dem Schläger. Auf der linken Seite hatte er nach einem tollen Sololauf die gegnerische Verteidigung geschickt umkurvt. Das 3:0 fiel in der 24. Spielminute obwohl sich Theresa Eber noch dem gegnerischen Angreifer selbstlos in den Weg geworfen hatte. Dann in der 28. Spielminute ging plötzlich alles sehr schnell. Daniel Hoffmann der bis zu diesem Zeitpunkt wie ein Fels in der Brandung die Verteidigung stabilisiert und geordnet hatte verletzte sich am Bein und musste vom Eis geführt werden. Dann fielen innerhalb von nur 4 Minute, zwischen der 28. und der 32. Spielminute fünf (!) Tore gegen Freising. Was für ein Schock! Es war ein heilloses Durcheinander in den Reihen der Black Bears. Zudem gab es noch eine Zeitstrafe gegen Freising wegen Beinstellens. Diese Unterzahlsituation nutzte Augsburg innerhalb von wenigen Sekunden aus und erzielte das 9:0 in der 34. Spielminute. Kaan Cengiz unserem Goalie, der Leonie Klein im Tor abgelöst hatte, flogen die Pucks nur so um die Ohren. In der 35. Minute musste er sogar einen scharfen Schuss eines Augsburger Panthers mit dem Kopf (!) abwehren, kurz darauf bedurfte es eines Spagats. Allein es nutzte nichts. Das zweite Drittel endete 10:0! Berücksichtigt man den Spielverlauf bis zur Mitte des zweiten Drittels war dies ein unverdient hohes Resultat.
Im dritten Drittel hatte unsere Black Bears Youngsters dann die Kampfeslust verloren. Mit Anstand brachte man das Drittel und damit das Spiel noch zu Ende. 16:0 lautete der Endstand! Kein schönes Ende. Dem Trainerteam Stefan Tanzer und Andrzej Kuleszka obliegt nun die schwere Aufgabe das Team neu zu motivieren, eventuell etwas umzustellen und vor allen Dingen an den Grundtechniken wie Passen und dem Torschuss nachhaltig zu üben. Auf dass das Jahr 2012 wieder etwas erfolgreicher wird.
Kopf hoch Black Bears, Weihnachten ist nah und da gibt es wieder Geschenke!
Frohes Weihnachtsfest !

Fritz Hopp
Den Bericht aus dem Freisinger FORUM gibt es hier ...
Mit gehörigem Respekt aber nicht ohne Hoffnung hat man sich am Sonntag auf den Weg nach Fürstenfeldbruck zum Punktespiel aufgemacht. Zwar fehlten auf Seiten der Black Bears zwei, drei wichtige Aufbauspieler und es war auch im Vorfeld klar, dass die Crusaders körperlich diebesseren Voraussetzungen mitbringen würden - sehr viele Crusaders Spieler sind ältere 2000er Jahrgänge während bei den Black Bears 2000er und 2001 Jahrgänge ausgeglichen durchmischt waren - aber dennoch erhoffte man sich vielleicht einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können. Leider kam es dann gänzlich anders. Schnell war klar, dass die körperliche Dominanz und die spielerischen Voraussetzungen eindeutig zugunsten der Fürstenfeldbrucker war. Teilweise waren die Crusaders einen, anderthalb Köpfe größer als unsere jungen Black Bears. Zudem waren die Crusaders läuferisch eindeutig stärker. Erst in der 14. Spielminute konnten Ceawlin Lacher und Jonathan Hopp die erste bemerkenswerte Torchance auf Seiten der Black Bears herausspielen. Doch da stand es bereits 7:0 für die Crusaders. Am Ende des ersten Drittels hieß es 9:0 für die Crusaders. Ein Torstand der zu hoch ausfiel, aber der durchaus das Kräfteverhältnis beider Mannschaften wiederspiegelte.
Im zweiten Drittel fand das Torfestival leider seinen Fortgang. Bereits wenige Sekunden nach Wiederanpfiff standen zwei der Fürstenfeldbrucker Spieler ungehindert vor unserer Torwartfrau und erzielten das 10:0. Nur Sekunden später prallte ein Puck unglücklich von der Fanghand unseres Goalies vor einen einschussbereiten Crusader. 11:0. Zunehmend schlich sich Verunsicherung bei einzelnen Black Bears ein. Die Wechselfehler häuften sich. Ein Problem das man meinte schon behoben zu haben. Die Beine wurden zunehmend schwer und die aufkommende Frustration lastete bei dem einen oder anderen schwer auf den Schultern. Und so kullerte der Puck eins um andere Mal in das Tor der Black Bears. Selbst der in der 33. Spielminute zugesprochene Penalty wollte nicht ins Tor. Erst in der 36. Spielminute erzielte Leon Mayrthaler den Anschlusstreffer zum 18:1 durch die Verwandlung eines Penaltys nach Foul an einem Black Bear. Das zweite Drittel endete 19:1.
Das dritte Drittel versprach nicht besser zu werden. Doch die Black Bears hatten ihren Kampfgeist wieder entdeckt. Zwar verschoss man wiederum zwei Penaltys, doch konnte man den Spielverlauf jetzt ab und an auch in das gegnerische Drittel drücken. Die Tormaschine der Crusaders kam nun ins stottern, aber leider war es zu spät um das Spiel noch herum drehen zu können. Doch dramaturgisch ist es am schönsten, wenn der Höhepunkt gegen Ende des Spiels kommt und so ließen es sich die Black Bears nicht nehmen, das letzte Tor des Spiels zu schießen! Benedikt Zwack setzt sich in der allerletzten Spielminute durch und schoss direkt auf den Torwart der Crusaders und dann war es Florian Augenstein dem es gelang den Abpraller in einen 23:2 Endstand zu verwandeln.
Ein hoffentlich gutes Zeichen für die kommenden schweren Spiele gegen Königsbrunn und Augsburg am nächsten Wochenende. Zuschauer sind herzlich eingeladen zum Heimspiel am 17. Dezember gegen Königsbrunn. Anpfiff ist um 10.30 Uhr in der hoffentlich wieder sonnigen Open- Air Arena in der Luitpoldanlage.
Resümee: Unsere Black Bears Kleinschüler sind heute einem Gegner unterlegen der körperlich und spielerisch klar besser ‚aufgestellt‘ war. Dennoch sind viele Individualfehler passiert, so dass man nur selten einen bedachten Spielaufbau zu Wege brachte. Zudem kamen alte Missstände wie zu langsame Wechsel und Unsicherheit beim Passspiel wieder zu Tage. Die Black Bears dürfen den Kopf nicht hängen lassen sondern müssen hart und konzentriert trainieren um in den nächsten Spielen wieder ihre Krallen und ihren Kampfgeist in ein positives Resultat umsetzen zu können. Auf geht’s Black Bears!!!
Tore: 36.Spielminute 18:1 Leon Mayrthaler (Penalty) // 59. Spielminute 23:2 Florian Augenstein
Fritz Hopp

Den Bericht aus dem Freisinger FORUM gibt es hier ...
Black Bears Kleinschüler gewinnen verdient 6:4 gegen Dachauer Woodpeckers im Freisinger Eis -/Sonnenst(u)dion
An diesem schönen und sonnigen Samstagvormittag begrüßten die kleinen Freisinger Black Bears die Freunde vom ASV Dachau, die Woodpeckers, im heimischen Eis-/Sonnenst(u)dion.
Nachdem man bereits im Hinspiel gewinnen konnte wollte man sich auch heute die Butter nicht vom Brot nehmen lassen. Entsprechend dominant spielte man auf. Alle drei Spielblöcke der Black Bears machten von Beginn an mächtig Druck. Schnell war klar, dass sich das Spiel zumeist im Drittel der Dachauer abspielen würde.
Bereits in der dritten Minute trug Benedikt Zwack im Zusammenspiel mit Daniel Hoffmann einen Angriff mustergültig vor. Leider scheiterten sie nur knapp am bestens aufgelegten Dachauer Goalie. Die Freisinger zeigten, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Dachau hingegen zeigte sich stark in der Verteidigung und versuchte mit Konter die Schwarzbären nieder zu ringen. Damit waren die Dachauer auch gleich erfolgreich. In der siebten Spielminute gelang es dem Dachauer Spieler mit der Nummer 21 den Abpraller eines Torschusses durch die Nummer 5 zum 0:1 zu verwandeln. Dies spornte die kleinen Black Bears umso mehr an. Im Minutenrhythmus wurden die Angriffe auf das Dachauer Tor gefahren. Jeder versuchte sich. Es wurde aus jeder Position heraus geschossen, ob von links, ob von rechts, ob Distanzschuss aus der zweiten Reihe, allein der Torerfolg wollte sich nicht einstellen. Der Torwart der Dachauer wurde zum wichtigsten Mann seiner Mannschaft. Ihm hatten die Woodpeckers es zu verdanken, dass die Black Bears zu diesem Zeitpunkt nicht mit fünf oder sechs Treffern in Führung lagen. Doch auch unsere Torfrau, Leonie Klein, war hellwach und verhinderte mit zwei Glanzparaden, dass die Dachauer Woodpeckers mit ihrer Konterstrategie weiter punkten konnten. So ging man etwas enttäuscht mit einem unverdienten Rückstand von 0:1 in die Drittelpause.
Im zweiten Drittel zeigte man sich unverändert kampfstark. In der 20. Minute versuchten Felix Wiesmann und Jonathan Hopp mit einem schönen Doppelpass den gegnerischen Torwart zu überwinden, vergeblich. Der dritte Block versuchte sich mit einer schönen Kombination durch Theresa Erber, Corinna Gschlößl und Benedikt Zwack, auch vergeblich. Zeitweise war der Druck auf das Dachauer Tor so stark, dass man den Eindruck gewinnen konnte die Black Bears wollten den Puck samt Dachauer Torwart über die Torlinie pressen. In der 22. Spielminute gelang es dann endlich dem Mannschaftskapitän Marc Kuleszka den Dachauer Torwart- Titan mit einem halbhohen Schuss zu überwinden und den erlösenden Treffer zum 1:1 Ausgleich zu erzielen. Jetzt schien man auch das Rezept für weitere Tore gefunden zu haben. Felix Wiesmann scheiterte nur knapp in der 23. und 26. Spielminute. Benedikt Zwack versuchte sich mit einem Distanzschuss in der 27. Spielminute, Markus Gschlößl in der 28. Spielminute. Alle schossen sie halbhoch auf des Gegners Tor. Der Führungstreffer lag in der Luft! In der 30. Spielminute war es dann Niklas Gorgievski der einen halbhohen Distanzschuss zum 2:1 verwandelte. Endlich die erwartete Führung! Doch Schock, schwere Not! Gleich in der Folgeminute, in der 31. Spielminute, gelang es der Dachauer Nr. 5, Florian Grimm, der so etwas wie die Dachauer Tormaschine ist, durch einen schnellen Konter zum 2:2 auszugleichen. Dies war dann zugleich leider der Stand zum Ende des zweiten Drittels.
Das dritte Drittel begann wie das zweite geendet hatte, nämlich mit einem schnellen Konterlauf durch den Dachauer Fabian Grimm, der dann auch erfolgreich zum 2:3 verwandelte. Drei Minuten später, in der 40. Spielminute, war es die Dachauer Nr. 21 die nach Vorlage durch die Nr. 5 zum Torschuss kam und sogar zum 2:4 erhöhte. Dies stellte den ganzen Spielverlauf auf den Kopf. Doch wer jetzt glaubt die Black Bears geben sich geschlagen , irrt. Die Black Bears stellten sich auf die Hinterbeine, wehrten sich und kämpften wild entschlossen. Mit dem Einwurf des Pucks durch den Schiedsrichter, und nur elf Sekunden nach dem 2:4, kämpfte sich Marc Kuleszka durch den noch Tor bejubelnden Gegner hindurch und drosch den Puck unhaltbar zum 3:4 ins Tor. Nur eine Minute später umkreiste Felix Wiesmann das Dachauer Tor und schob den Puck von hinten an dem Torwart vorbei über die Torlinie. Der 4:4 Ausgleich. Doch die Black Bears Youngsters wollten den Sieg! Sogar die Verteidiger schalteten sich jetzt in die Angriffe mit ein. Corinna Gschlößl schoss unversehens aus der zweiten Reihe und somit aus dem Hinterhalt aufs Tor und hätte beinahe den Torerfolg bejubeln können. Theresa Erber bediente mustergültig den vor dem Tor kreuzenden Benedikt Zwack, der nur knapp verfehlt. Ceawlin Lacher und Carl-Luca Lindner deckte die Dachauer Nr. 5 und Nr.21 sehr eng und schalteten somit die Angriffsreihe der Woodpeckers vollständig aus. Der Spielaufbau im gegnerischen Drittel mutete zum Teil schon an wie ein professionelles Powerplay. Die Dachauer wurden in ihrem Drittel festgenagelt. In der 47. Spielminute war es dann wiederum Felix Wiesmann der nach einem formidablen Sololauf den Puck ins linke obere Toreck schoss. Dies war der 5:4 Führungstreffer, doch das genügte noch nicht. Um klarzustellen, dass man verdient gewinnt, erhöhte Benedikt Zwack in der 48. Spielminute nach zielgenauer Vorlage durch Theresa Erber noch zum 6:4. Dies war der wohlverdiente Endstand und Sieg.
Am Sonntag, den 11. Dezember, geht es mit gestärktem Selbstbewusstsein nach Fürstenfeldbruck, wo man um 11.30 Uhr zum ersten Mal in dieser Saison auf die Crusaders vom EV Fürstenfeldbruck trifft.
Resümee: Fast alles richtig gemacht – verdient gewonnen! Trotz zweimaligem Rückstand haben sich die Black Bears niemals aufgegeben und für den Sieg verbissen und konzentriert gekämpft. Spielaufbau und Schusstechnik wurden aus dem Training heraus konsequent im Spiel umgesetzt. Am Ende des Spiels konnten die Mannschaft, das Trainergespann und die Sonne zu Recht um die Wette strahlen. Ein gelungener Auftakt für das Wochenende!
Spielverlauf:
7. Spielminute 0:1 Alexander Rupprecht
21. Minute 1:1 Marc Kuleszka
30. Minute 2:1 Niklas Gorgievski
31. Minute 2:2 Fabian Grimm
37. Minute 2:3 Fabian Grimm
40. Minute 2:4 Alexander Rupprecht
40. Minute 3:4 Marc Kuleszka
44. Minute 4:4 Felix Wiesmann
47. Minute 5:4 Felix Wiesmann
48. Minute 6:4 Benedikt Zwack


Black Bears Kleinschüler erringen Unentschieden gegen EC Pfaffenhofen
Erstes Drittel: Erstes Bully und alle Kleinschüler sind hoch motiviert. Beide Mannschaften machen sich sehr gut. Sturmlauf der Freisinger, Schuss der Nummer 10, Jonathan Hopp, auf den Torwart worauf die Nummer 39, Manuel Martinez-Rößle, den Nachschuss zum 1:0 verwandelt. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels keine weiteren besonderen Szenen. Es bleibt bis zur Drittelpause bei der knappen Führung für Freising.
Zweites Drittel: Ausgleichstreffer für Pfaffenhofen zum 1:1 durch Penalty durch die Nummer 16. In der letzten Spielminute des Drittels ein weiterer Treffer für Pfaffenhofen. Diesmal die Nummer 21. Spielstand zur letzten Drittelpause: 2:1.
Drittes Drittel: Gleich zu Beginn ein weiterer Penalty für Pfaffenhofen. Die Nummer 18 verwandelt sicher zum 3:1. Nur wenige Minuten später das 4:1 durch die Nummer 15. Aber Freising gibt nicht auf und kämpft weiter. Es folgt das 4:2. Torschütze die Nummer 21, Leon Mayrthaler. Noch in der selben Spielminute das 4:3 durch die Nummer 8, Markus Gschlößl. In der letzten Spielminute wird es noch einmal richtig spannend: Penalty für die Freisinger. Die Nummer 14, Benedikt Zwack, verwandelt zum 4:4 Endstand.
Mit dem Ergebnis können beide Mannschaften zufrieden sein.
Mona Seidl & Corinna Gschlößl
Black Bears Kleinschüler verschenken leichtfertig den Sieg gegen EC Pfaffenhofen
Mit gehörigem Respekt kamen die Icehogs vom EC Pfaffenhofen nach Freising gereist. Schließlich galt es gegen den Tabellendritten zu spielen und auch der Spielkader war mit nur zwei Blöcken denen der Black Bears nicht ebenbürtig.
So sahen dann, nachdem die fleißigen Helfer des SE Freisings mittels Föhn und Schieber für Sicht durch das vereiste Stadionglas entlang der Tribünen gesorgt hatten, die Black Bears Youngsters schön und gekonnt aufspielen. Eindeutig war das Kräfteverhältnis zugunsten der Freisinger und folgerichtig fand das Spiel hauptsächlich im Drittel der Icehogs statt. Marc Kuleszka war es der bereits in der 4. Spielminute den Puck nach Zuspiel von Felix Wiesmann über die Torlinie zum 1:0 drückte. Die Icehogs zogen sich zurück und konzentrierten sich aufs Kontern. Der wusselige Carl-Luca Lindner, ebenso wie der bestens aufgelegte Goalie Kaan Cengiz stoppten jedoch die Konter in der 6. und 8. Spielminute und die Black Bears bemühten sich sodann die Icehogs in deren Drittel unter Kontrolle zu halten, was auch gut gelang. In der 12. Spielminute gelang es Daniel Hoffmann mit einem fulminanten Fernschuss von der blauen Drittellinie durch Freund und Feind hindurch das 2:0 zu erzielen. Und so endete das erste Drittel standesgemäß und verdient 2:0.
Für das zweite Drittel übte man den Seitenwechsel, was auch zu einem leichten Wechsel des Spielverlaufs führte. Denn in der 24. Spielminute verschlief unsere Verteidigung, ob der neuen Sichtweise, einen Konter und der Icehog mit der Nr. 3 Tobias Widmann erzielte unbedrängt den Anschlusstreffer zum 2:1. In der 26. Spielminute fiel dann sogar der Ausgleich zum 2:2 durch Penalty. Die Schiedsrichter pfiffen ein Foul eines Freisinger Black Bears der an der Mittellinie zu stark und unnötig die Krallen ausgefahren hatte. Mit dem 2:2 war jedoch die Siegeslust der Black Bears nicht erloschen. Nach einem sehr guten und couragierten Flügellauf von Ceawlin Lacher, der den Puck an den gegnerischen Pfosten drosch, gelang es Dominik Maier den Abpraller zu verwandeln. 3:2 in der 32. Spielminute und auch gleichzeitig Schlussstand des zweiten Drittels.
Im dritten Drittel verloren unsere Bears die Konzentration, den Spielaufbau, die Pässe und damit letztendlich auch dann das Spiel. In der 40. Spielminute baute der EC Pfaffenhofen mit der ersten seiner zwei Spielreihen einen formidablen Angriff auf, konterte und schaffte den Ausgleich zum 3:3, wieder erzielt durch deren Nummer 3 Tobias Widmann. In der 43. Spielminute verschlief man den Wechsel der Blöcke, wie schon des Öfteren in den Vorspielen und erhielt das 3:4 eingeschenkt. Die Icehogs witterten Morgenluft und die Bears taumelten. Gleich in der Folgeminute das 3:5 durch einen wieselflinken Elias Weber. Zwar erzielte in der 50. Spielminute Ceawlin Lacher mit einem sehenswerten Drehschuss noch den Anschlusstreffer zum 4:5. Doch letztendlich lief den Black Bears die Zeit davon und es schwand auch die Konzentration. Ein erneut verschlafener Wechsel in der 51. Minute führte zum 4:6 für die Icehogs aus Pfaffenhofen. Schade, denn man hatte im zweiten Drittel verpasst ‚den Sack zu‘ zu machen und den Sieg nach Hause zu fahren. Die Zuschauer und Fans der Black Bears Kleinschüler dürfen auf Revange am 26. November um 9.00 Uhr in Pfaffenhofen hoffen.
Black Bears aufgepasst, die Fehler sind erkannt und mit mehr Konzentration solltet Ihr souveräner aufspielen können!
Resümee: Die Black Bears Youngsters haben diesmal leichtfertig den Sieg verspielt, weil man im dritten Drittel den Spielaufbau und das Passspiel offensichtlich völlig vergaß, sehr schade und unnötig!
Die Trainer Stefan Tanzer, Andrej Kuleszka und Jens Rixe haben bisher eine gute Arbeit geleistet. Die ‚Basics‘ wie Wechsel, Powerskating und Passspiel müssen offensichtlich jedoch häufiger und intensiver geübt werden. Hier passieren immer wieder Fehler und die führen zu unnötiger Verunsicherung, bzw. Gegentreffern.
An die Stadtoberen der Stadt Freising sei der Wunsch herangetragen: "Bitte, genehmigt den Black Bears des Se Freising, seinen Spielern und damit auch den vielen und netten Gästen der Stadt Freising, die aus ganz Bayern hierher kommen, nicht nur ein schönen Domberg, sondern auch ein Stadiondach das ein vernünftiges Training und standesgemäße Spielbedingungen auf Wettbewerbsniveau zulässt!". Für Vorlagen braucht man nur in Stadien nach Moosburg, Sonthofen oder nach Lindau reisen. Hier werden pragmatische und kostengünstige Lösungen aufgezeigt.
Fritz Hopp

... Freiwillige des Vereins schaffen "freie Sicht" für die Gäste und Fans auf das Spiel SE Freising gegen EC Pfaffenhofen ... ![]()

Berichte dazu auch im FORUM Freising ("Pleite nach sicherer Führung") und Freisinger Tagblatt ("Kleinschueler verschenken leichtfertig den Sieg).
Black Bears Kleinschüler unterliegen dem Favoriten EV Augsburg
Mit den Panthern des EV Augsburg begrüßte die Black Bears Kleinschüler den aktuellen Tabellenführer und haushohen Favoriten der Meldeklasse C der Kleinschüler in der Freisinger Open-Air Eisarena.
Mit vollem Kader traten die Black Bears an. Leider verletzte sich in den letzten Minuten des warm-ups einer der wichtigsten Verteidiger am Fuß und fiel dadurch kurzfristig aus. Dies brachte die Zusammensetzung der Blöcke kurz vor Spielbeginn etwas durcheinander. Dennoch, respektvoll aber nicht angstvoll eröffneten unsere Bären die Partie und zeigten keinerlei Scheu auch einmal die Krallen auszufahren. Man war nicht gewillt sich von dem Gegner, der ohne Frage als der Top Favorit genannt werden darf und der bisher eine makellose Spielbilanz aufweist, an die Wand spielen zu lassen.
So gestalteten sich die ersten Minuten ausgeglichen und Freising fuhr in der vierten Spielminuten schon den ersten gut aufgebauten Angriff. Doch ähnlich wie im Spiel gegen den ASV Dachau lief der Wechsel der Blöcke zu langsam und suboptimal. Gnadenlos wurde dies von den Augsburger Panthern ausgenutzt und so stand es bereits in der 4. Spielminute 0:1. In der sechsten Spielminute der gleiche vermeidbare Fehler- und kawumms hat es gemacht, 0:2! Hier zeigte sich dann, dass Augsburg die routiniertere Mannschaft ist mit mehr Trainings- und Spielpraxis. Unsere kleinen Black Bears ließen sich davon etwas einschüchtern, aber sie gaben sich nicht auf.
Ein ums andere Mal wurde unser Goalie getestet und er hielt gut. Dennoch musste er in der 8. Minuten leider wieder hinter sich greifen nachdem er sich drei Augsburger Angreifern machtlos und allein gegenüber ausgesetzt sah. 0:3 bereits in der 8. Spielminute. Aber unsere Bären kämpften und verlegten sich nun verstärkt auf das Kontern. In der 11. Spielminute liefen gleich zwei gute Konter über links und in der 14. Spielminute konnte unser Goalie sogar einen Penalty der gegen Freising nach ‚Beinstellen‘ gegeben worden war erfolgreich ablenken. Kurz vor Ende des ersten Drittels erzielte Augsburg noch in der 18.Spielminute das 0:4. Ein Spielstand der zu diesem Zeitpunkt eindeutig zu hoch ausfiel.
Es feuerten die zuschauenden Freisinger ihre Black Bears an, doch zeigte sich gerade im zweiten Drittel, dass unsere Mannschaft dem druckvollen, cleveren Spiel der Augsburger, die über einen starken und harmonischen Spielerbestand in allen Blöcken verfügt, zwar Kampfgeist entgegensetzen kann, jedoch vor allen Dingen bedingt durch die fehlende Eishalle einen Trainingsrückstand von ca. 2 Monaten aufweist. Es fielen nun die Gegentore fast im Minutentakt. Das 0:5 in der 21. Spielminute, das 0:6 in der 23. Minute und das 0:7 und 0:8 in der 25. respektive 28. Spielminute. So verwunderte auch nicht, dass der den Black Bears zugesprochene Penalty leider nicht verwandelt werden konnte. Auch die Chance zum Anschlusstreffer scheitere nach einsatzreichem Kampf wenige Zentimeter vor der Torlinie der Augsburger. Murphy’s Law kann gnadenlos sein! Das zweite Drittel endete leider 0:9.
Das dritte Drittel fing dem Spielverlauf entsprechend an. Mit dem Anpfiffbully erkämpften sich die Augsburger den Puck und fuhren schnurrstraks durch unsere Verteidigung und schossen gleich in den ersten Sekunden des dritten Drittels das 0:10. Da stand es nun das zweistellige Ergebnis, das man zu Beginn noch hoffte verhindern zu können. Jetzt war es fast auch schon ohne Belang, dass in der 39. Spielminute das 0:11, in der 46. Spielminute das 0:12 und kurz anschließend das 0:13 zum Endstand fiel.
Resume‘ : Man muss ehrlich zugeben, am Ende entsprach das Ergebnis dem Kräfteverhältnis. Augsburg verfügt über ein weitaus größeres Kräftepotential, ausgewogener Mannschaftsblöcke und über bessere Trainingsbedingungen, somit über mehr ‚Spielerfahrung‘. Unsere Abwehrreihen haben heute ein tolles Spiel und immer wieder ihr Können demonstriert, nachdem in den letzten Punktspielen eher die Angriffsreihen im Vordergrund standen.
Respekt der ganzen Mannschaft, an Kampfgeist standen unsere Freisinger Black Bears Kleinschüler dem Gegner heute in nichts nach. Am nächsten Samstag, den 19. November, um 10.30 Uhr wird mit Hilfe der Freisinger Zuschauer zuversichtlich wieder ein Sieg eingefahren. Diesmal spielen die Black Bears in unserer schönen Hinterhof-Open-Air Arena gegen den EC Pfaffenhoffen bei hoffentlich gutem Wetter. Bis dahin.
Fritz Hopp
Freisinger Black Bears holen sich 3 Punkte in der Landeshauptstadt
Unsere Black Bears Joungsters durften diesmal, gestärkt und motiviert durch den Sieg am letzten Wochenende in Dachau, bei den Münchner MEKJ’s im Westparkstadion, in München auflaufen. Man konnte von Anfang an spüren, dass den Bären das Siegen Spaß macht. Gleich zu Beginn demonstrierte man, dass man auch den heutigen Tag freudig und gut gelaunt zu beenden beabsichtigte.
Die Black Bears begannen druckvoll und konzentriert, wenn auch nicht so rasant wie in den letzten beiden Spielen. So dauerte es ca. 5 Minuten bis der gelbe Block das erste Mal den Goalie der MEKJ’s mit einem Distanzschuss testete. Doch in der 7. Minute war es dann endlich soweit. Felix Wiesmann setzte nach einem schnell gelaufenen Angriff auf der linken Seite einen gut platzierten Schuss. Es stand 0-1. Die Feier konnte beginnen.
Gleich der nächste Block wollte auch seinen Beitrag zur Feier leisten. Zuerst versuchte sich Jonathan Hopp mit einem Distanzschuss, der jedoch von dem Goalie der MEKJ’s pariert werden konnte. In der sofort darauf folgenden Aktion versenkte der quirlige Markus Gschlößl nach Zuspiel von Jonathan dann aber den Puck für den Goalie unhaltbar zum 0:2 in der 8. Spielminute.
Die Münchner kamen nur selten aus ihrem Drittel heraus. Es waren Einzelaktionen. Umso besser, dass die Verteidiger im Notfall hellwach waren. Glänzend aufgepasst hatte in der 10. Minute Sami Hamza der einen der wenigen Konter der Münchner glänzend parierte indem er sich dem anstürmenden und einschussbereiten Münchner selbstlos in den Weg warf. Chance verhindert, der eigene Kasten blieb sauber. Die Verteidiger waren diesmal nicht wirklich gefordert und so schalteten sie sich zunehmend in den Spielaufbau und auch in so manchen Angriff mit ein.
Die Angriffsfrequenz der Black Bears blieb hoch. Man versuchte es mit Hoch- und Weitschüssen, scheiterte jedoch immer wieder an dem bestens positionierten Goalie der MEKJ’s. So dauerte es bis zur 15. Spielminute bis Leon Mayrthaler zum 0:3 erhöhen konnte. Dies war zugleich der Stand zur ersten Drittelpause.
Das zweite Drittel begann wie das erste endete, mit druckvoll aufspielenden Black Bears Joungsters. Doch hatte unser Trainergespann in der Drittelpause wohl etwas hinsichtlich Spielaufbau und ‚Hinter-Tor-Strategie‘ referiert. Denn jetzt sahen die mitgereisten (Eltern-) Fans einen vorsichtigen Ansatz von Powerplay rund um das Tor der Münchner. So verwunderte es nicht, dass in der 22. Spielminute Markus Gschlößl sich mit einer schönen Vorlage aus der ‚Hinter-Tor-Position‘ bei Jonathan Hopp bedankte, der den Spielstand durch einen Schlagschuss auf 0-4 erhöhte. Es erfolgten jetzt die Angriffe im Minutentakt. Felix Wiesmann wuselte auf der linken Seite und versuchte sich, Lorenz Huber und Benedikt Zwack versuchten sich, Jonathan Hopp, Markus Gschlößl und auch der erstmals wieder mitspielende Dominik Maier versuchten ihr Glück. Der Torwart der Münchner wurde warm- und weichgeschossen. Er wurde dadurch zum spielaktivsten Mann auf dem Feld. Aber er hielt und hielt und hielt.
Umso ärgerlicher, dass durch einen Wechselfehler bei den Freisingern die MEKJ’s in der Phase des Wechsels schnell an den Puck kamen und zum 1:4 in der 32. Spielminute verkürzen konnten. Leonie Klein, die bis dahin fast beschäftigungslos war hatte in Angesicht unserer fehlenden Verteidigung leider keine Chance. Doch Marc Kulezska erhöhte sofort im Anschluß wieder auf 1-5. Dies blieb der schmeichelhafte Torstand zum Ende des zweiten Drittels.
Die Vorfreude seitens der Zuschauer auf das dritte Drittel war groß. Umso größer war der Schreck als es auf Seiten der Bären wieder zu einem Wechselfehler kam der beinahe zum 2:5 geführt hätte. Aber auf unsere Goalies Kaan Cengiz und Leoni Klein ist Verlass auch wenn sie heute nicht wirklich gefordert waren. Nachdem die Schrecksekunde überstanden war setzten die Bären wieder zum Sturmlauf an. Aber der Druck war nicht mehr so hoch. In der 42. Spielminute hatte Lorenz Huber nach schönem Sololauf von Sami Hamza die Chance ein Tor zu erzielen, scheiterte aber auch an dem Goalie. In der 49. versuchte sich Ceawlin Lacher mit einem Distanzschuss der durch Freund und Feind ging aber an der Kufe des Münchner Goalies endete. Und dann passierte in der 51. Spielminute was eigentlich undenkbar schien. Die Bären waren ein drittes Mal zu langsam beim Wechsel. Die Münchner hatten nicht viele Chancen, aber die wenigen nutze man und verkürzte begünstigt durch diesen dummen Fehler zum 2:5.
Markus Gschlößl schoß dann noch im direkten Anschluss nach schöner und kämpferischen Einzelleistung zum 2:6 Endstand. Prima so !
Resumee: Die Problematik mit der Abseitsregel hat unser Trainergespann gut in den Griff bekommen. Hier hat die Mannschaft diesmal gut aufgepasst. Auch der Spielaufbau klappt zunehmend besser. Respekt ! Wohlverdient war folglich am Ende das Ergebnis. Auch wenn der Endstand, allein gemessen an der Anzahl der Torschüsse, auch 2:25 zugunsten unserer Black Bears hätte heißen können. Die Feier konnte beginnen.
Sodann bis zum nächsten Samstag um 10.30 Uhr zu Hause im eigenen Stadion gegen den Augsburger EV. Wir wollen unsere Black Bears Joungsters wieder feiern und jubeln sehen!
Fritz Hopp

Nach der Niederlage von letzter Woche gegen den ESV Königsbrunn ging es gestern gegen einen Gegner der mit einem seinem schönen Open-Air Stadion aus den 70er Jahren mit den gleichen unglücklichen Platzverhältnissen leben muss wie der SE Freising und somit zu den Gegner gezählt werden kann, die sich ‚auf Augenhöhe‘ bewegen.
Während gestern vormittag oben die Sonne gegen den Hochnebel kämpfte, kämpften unten die Blackbears gegen die Woodpeckers. Und um das Ergebnis gleich vorweg zu nehmen, oben gewann die Sonne und unten unsere Blackbears. Schön!
Der Spielbeginn war fast ebenso furios wie gegen Königsbrunn. Nach einem gewonnen Anstoß flitzt Felix Wiesmann nach schönem Zuspiel von Marc Kuleszka Richtung gegnerisches Tor zu hat bereits nach nur 25 Sekunden die Führung auf der Schaufel. Nach den ersten guten Schüssen gestaltete sich das Spiel ausgeglichener mit Chancen auf beiden Seiten. Bis dann in der 9. Spielminute sich ausgerechnet unser kürzester Spieler mit der Nummer 24, Sami Hamaza, ein Herz fasste und einen Distanzschuss wagte. Den Abpraller konnte dann Lorenz Huber zur 0-1 Führung der Blackbears verwandeln. Die Woodpeckers wehrten sich mit einem Konter durch deren Nummer 5, einem sehr athletischen und torgefährlichen Stürmer. Aber Leonie hielt souverän. Direkt darauf wurden die Blöcke gewechselt und geistesgegenwärtig schnappte sich Ceawlin Lacher, der auf Freisings Seite als erster aufs Eis stürmte den Puck, rast aufs Dachauer Tor zu und hämmerte den Puck zur klaren 0-2 Führung ein. Kawumms, das saß! In der 16. Minute hätte der erste Block mit Felix Wiesmann auf 0-3 erhöhen können, doch dieser übersah leider den in der Mitte völlig frei stehenden Marc und so flog der Puck aus spitzem Winkel knapp am Dachauer Tor vorbei. In der 17. Minuten hätte es dann aber soweit sein müssen. Freising bekam einen Penalty nach einem Foul zugesprochen, doch Marc schoß den Torwart direkt flach an und so gingen die Blackbears zwar mit einer souveränen 0-2 Führung in die erste Drittelpause. Es hätte hier jedoch schon klarer zugunsten der Blackbears stehen können…
Ganz offensichtlich war in der Drittelpause in der Kabine der Dachauer Heimmannschaft etwas passiert. Denn diese kamen mit einem unglaublichen Elan aus der Kabine und Leonie wurde zum ersten Mal getestet und sogleich richtig ein- und warmgeschossen. Kein Problem für Leonie soweit. Doch dann kam es zwischen Jonathan Hopp und einem Dachauer zu einem kleineren Gerangel in dessen Verlauf die Woodpeckers einen Penalty zugesprochen bekamen den diese sicher verwandelten. Keine Chance für unsere Goalie, das Ding schlug rechts oben ein. Da hieß es nur noch 1-2. Die Woodpeckers gaben Gas. Und immer wieder war es deren Nummer 5 der für das meiste Durcheinander in unseren ansonsten so sicheren Verteidigungsreihen sorgte. In der 26. Minute versuchte sich Ceawlin in einer chinesischen ‚Kung-Fu‘-ähnlichen Verteidigungstaktik und stellte dem heranstürmenden Gegner ein Bein. Der daraus resultierende Penalty führte leider zum Ausgleich, zum 2-2. Doch die Blackbears erwachten mit neuem Kampfgeist. Ein Schuss von Leon Mayrthaler kullerte nur knapp rechts am Torpfosten vorbei und auch Lorenz Huber schoss nach schöner Vorlage durch Bene Zwack nur knapp vorbei. In der 32. Minute sorgte Jonathan dann mit einem Distanzschuss aus spitzem Winkel für die verdiente Führung zum 2-3. Vor allen Dingen der dritte Block mit Bene Zwack, Lorenz Huber, Sami Hamaza, Corinna Gschlößl und Theresa Erber drehten auf und hätten noch die eine oder andere gute Chance gehabt, wenn sie nicht immer wieder an dieser dummen Abseitsregel gescheitert wären… So erzielte die oben bereits erwähnte Dachauer Nummer 5 doch noch durch einen schnell gelaufenen Konter zur Drittelpause den Ausgleich zum 3-3.
Kaum war das dritte Drittel angepfiffen schaffte es abermals Ceawlin Lacher in der 38. Spielminute mit einem schnell ausgeführten Wechsel und einem unglaublichen Sprint aufs gegnerische Tor den Führungstreffer zum 3-4 durch einen halbhohen Schuss zu erzielen. Die Blockwechseltaktik war sehr gut! Bei den Blackbears liefs gut. Kaan Cengiz konnte einen fiesen Schlenzer der hinten herum ums Tor geführt wurde sauber parieren. Die Goalies waren da, wenn’s von Nöten war. Dann wurde leider wieder ein Penalty der den Freisinger zugesprochen worden war leichtfertig vergeben. Dies hätte zu diesem Zeitpunkt bereits zum vorzeitigen Entscheid führen können. Doch in der Penaltyverwertung waren die Woodpeckers zugegebenermaßen einfach ausgebuffter. Aber die Blackbears waren motiviert und entschlossen zu gewinnen. Jonathan Hopp erhöhte kurz darauf zum 3-5 mit seinem zweiten Treffer in der 45. Spielminute. Und wieder war es die Dachauer Nummer 5 die die Woodpeckers im Spiel hielt und den Anschlußtreffer zum 4-5 erzielte. Aber anschließend kam ja wieder der grüne, der dritte Block aufs Eis und schlug zu. Super Pass vors Tor von rechts durch Lorenz Huber zu dem völlig freistehend Benedikt Zwack der sich clever vor dem Tor postiert hatte. Benedikt versenkte mit einem Hammerschuß zum 4-6. Das Spiel hätte hier ‚Aus‘ sein können, aber ähnlich wie in dem US Spielfilm, ‚…Nr.5 lebt…‘ dritter Teil, schaffte dieser doch noch einen erfolgreichen Auftritt, das 5-6. Egal, Spiel, Satz und Sieg für Freising!
Um alles nochmal zusammen zu fassen. Der Wechsel der Blöcke klappte diesmal wesentlich besser und führte zu manchem spielerischen Vorteil. Vor allen Dingen Ceawlin Lacher konnte durch seine zwei sehr schnellen Aktionen zwei tolle Tore erzielen! Felix Wiesmann, im ersten Block, war auch sehr schnell und die Flügelzange zusammen mit Marc Kulescka und Luca Lindner klappte prima. Nur wurde diese zu schnell vom Gegner durchschaut und effektiv geblockt.Die Angreifer schalteten sich viel häufiger in die Defensivarbeit ein und erreichten dadurch eins um andere Mal eine Überlegenheitssituation. Die Defensivspieler hatten den Gegner meistens gut unter Kontrolle und die Goalies Leonie und Kaan waren wieder ein sicherer Rückhalt, wenn auch zum Glück, nicht so gefordert wie beim Spiel gegen Königsbrunn.
Nur die Abseitsregeln müssen nochmals geübt und verinnerlicht werden. Vor allen die aufgerückten Kleinstschüler standen fast alle einmal im gegnerischen Drittel. In erwartungsfroher Haltung auf den Puck wunderten sie sich, dass sie nicht angespielt wurden oder dass wenn sie angespielt wurden die Schiris ‚Abseits‘ pfiffen… Aber ich bin mir sicher, diese kleine Schwierigkeit wird unser tolles Trainergespann auch noch in den Griff bekommen.
Bravo Black Bears! Ihr habt heute erfolgreich zugeschnappt und nächsten Samstag in und gegen München wird dann richtig zugebissen. Torjubel ist der schönste Jubel. Weiter so!
Fritz Hopp
Am 23. Oktober haben die Black Bears Kleinschüler die Spielsaison eröffnet und trafen damit zugleich auf einen der stärksten Gegner der angebrochenen Saison 2011/2012, den Pinguins aus Königsbrunn (KB) bei Augsburg.
Sonntagnachmittag bei Sonnenschein bestem Herbstwetter stellte man sich mit breiter Brust dem Gegner und brachte diesen zugleich in arge Verlegenheit. Es war noch keine Minute gespielt, da kreuzte bereits Felix Wiesmann gefährlich vor dem Tor der Gegner auf und erkämpfte sich im Zusammenspiel mit Marc Kuleszka die erste Chance. Da staunten die Königsbrunner nicht schlecht und bevor deren Reihen geordnet standen erzielte Felix noch in der ersten Spielminute das 0:1. Die Freude währte jedoch nicht lange. Quasi im Torjubel der Black Bears hinein schossen die Pinguine den Ausgleich zum 1:1.
Das Spiel lief munter und ausgeglichen weiter: Zwar hatten die Black Bears in dieser Saison noch nicht die Möglichkeit auf eigenem Eis trainieren zu können, während KB bereits seit Beginn September in der eigenen Halle auf Eis trainiert. Den Trainingsrückstand ließen sich die Freisinger jedoch nicht anmerken. Jeder der drei aufgelaufenen Blöcke erspielte sich gute Chancen, ob dies Benedikt Zwack in der 3. Minute, oder Jonathan Hopp nach schönem Querpass von Markus Gschlößl in der 6. Minute war, man hatte den Eindruck Freising war die dominierende Mannschaft.
Doch dummerweise schoss KB in der 4. Minute den Führungstreffer zum 2:1 und erhöht in der 12. Spielminute sogar zum 3:1 nachdem gleich 3 Pinguine unbedrängt vor dem Goalie Leonie Klein auftauchten. Sie konnte nur noch machtlos hinter sich greifen.
Dann war es wieder Felix Wiesmann der nach schnellem Zuspiel von Marc Kuleszka und anschließendem fantastischen Sprint zum 3:2 in der 13. Minute verkürzte.
Anschließend kam es dann leider nach einem abgepfiffenen Wechselfehler der Königsbrunner, der die Freisinger um ihren Spielvorteil brachte, zum Bruch. Denn kurz danach begingen die Freisinger einen Wechselfehler der vom Referee nicht gepfiffen wurde. Während 4 Pinguine zugleich auf die wehrlose Leonie zustürmten war erst ein Black Bear auf dem Eis. ‚Zapong‘ hat es gemacht und es stand 4:2. Von dem Schock konnten sich die Freisinger so schnell nicht erholen. Es fielen sodann die Tore im Minutenrhythmus und das erste Drittel ging mit 7:2 unverdient hoch verloren.
Turbulent wie das erste Drittel endete fing das 2. Drittel an. Der Ellbogencheck eines Pinguins blieb ungeahndet und verhinderte das 3. Freisinger Tor durch den 3. Block. Jedoch gestaltete sich das Drittel wieder ausgeglichener. Lorenz Huber lag in der 24. Minute das dritte Tor auf der Schaufel und Markus Gschlößl traf in der 28. Minute nur den Pfosten. Hinten sicherte Leonie Klein souverän und die Verteidigung stand sicher. Doch zweimal wurde nicht aufgepasst, war die Rückwärtsbewegung zu langsam, und da stand es dann auch schon 9:2. In der 17. Minute wurde nach Behinderung Freising ein Penalty zugesprochen. Florian Augstein lief an und schoß platziert. Nur mit der Kufe konnte der Torwart aus Königsbrunn den Puck gerade noch ablenken. Das zweite Drittel endete 10:2 wobei die Spielanteile bei ca. 50:50 lagen und Freising einige schöne Chancen hatte. Auch klappten die Wechsel wieder etwas besser als zu Ende des ersten Drittels.
Im dritten Drittel mussten die Black Bears dann der Tatsache Tribut zollen, dass man nur mit drei Blöcken auflaufen konnte, währen Königsbrunn mit deren vier spielte. Kraft, Kondition, sowie auch die Konzentration ließen nach. Die Rückwärtsbewegung bei Kontern war nicht mehr schnell genug und auch das Zuspiel landete jetzt häufiger beim Gegner. Einen zweiten Penalty den Markus Gschlößl wegen Fouls zugesprochen bekam konnte er leider nicht druckvoll genug platzieren während Königsbrunn den ihren sicher verwandeln konnte. Im letzten Drittel war Königsbrunn die eindeutig bessere Mannschaft und das Spiel endete mit 14:2 dann doch eindeutig, wenn auch etwas zu hoch. Königsbrunn hat es verstanden die größeren Ressourcen und die umfassendere Spielpraxis aufs Eis zu bringen.
An unserem Goalie hat es nicht gelegen. Leonie war ein sicherer Rückhalt. Sie war nur ab und an etwas allein im Angesicht des Gegners. Mit etwas mehr Spielpraxis, Genauigkeit im Zuspiel und besserer Kondition unserer Black Bears werden wir als Zuschauer bestimmt auch im weiteren Verlauf der Saison gute und starke Spiele unserer, ja auch das darf man anführen, neu formierten Mannschaft sehen.
Deshalb, Kopf hoch Black Bears Joungsters ! Ab heute, 24.Oktober gibt es endlich auch in Freising Eis, jetzt geht die Saison für Euch erst richtig los!
Jetzt wird tüchtig trainiert, geübt und Spielaufbau studiert und am nächsten Samstag wird dann wieder zugebissen!
Zum dritten mal in Folge endete eine Saison der Kleinschüler mit einem Turnier, diesmal in Bad Aibling, also quasi um die Ecke.
Dankend wurde die Einladung angenommen und der Bär erlebte ein sehr gut organisiertes Turnier bei strahlendem Wetter.
Manchmal hatte man Schwierigkeiten das Wintergefühl in der Halle mit der Eishockeywettkampfatmosphäre mit den sommerlichen Temperaturen vor der Halle in Einklang zu bringen, Stiefel und Mantel treffen auf Sandalen und T-Shirt.
Die Kinder mussten improvisieren und bei der Spielanalyse der gegnerischen Mannschaften wurden einige Kleidungstücke umfunktionieren, um nicht mit einer Erkältung nach Hause zu kommen, wer denkt bei Sommertemperaturen an eine Kopfbedeckung.

Fünf Mannschaften rangen um die Siegestrophäe, der EHC Bad Aibling, ESC Geretsried, EHC München, ERSC Ottobrunn und eben die Black Bears.
Freising griff um 10 Uhr in das Spielgeschehen ein, Gegner Ottobrunn. Nach anfänglicher hoher Konzentration und einer 2:0 Führung konnte Ottobrunn ausgleichen und setzte alles auf Sieg. Mit 6 Feldspielern sollte dieses Vorhaben kurz vor Ende umgesetzt werden aber Freising eroberte die Scheibe und traf nach dem zweiten Versuch ins Tor.
Der erste Sieg.
Im zweiten Spiel der EHC München, der sicherlich eine Revanche für das verlorene Punktespiel in der Rückrunde wollte. Die bekam er auch, zu unkonzentriert wurde gespielt und die Abwehr schwächelte. Eine Niederlage mit 2:5 musste der Bär hinnehmen, München war einfach stärker.
Nun galt es Wunden lecken und wieder zu der Spritzigkeit zurück zu finden, die er heute ganz zu Anfang zeigte. Nur, wo war sie, die Spritzigkeit. Es wurde gekramt und gesucht, nirgends war sie zu finden und das Spiel gegen Geretsried ging mit 1:3 verloren.
Im letzten Spiel ging es gegen den Gastgeber Bad Aibling, die bisher viel Kampfgeist zeigten und ohne Niederlage das letzte Spiel antraten.
Irgendjemand war in der Pause fündig geworden und Freising zeigte wieder Kampfgeist und flottes Spiel. Der Lohn ein 4:1 Sieg und der dritte Platz im Turnier.

Abschlusstabelle:
Punkte Tore
1 ESC Geretsried 7:1 15:4
2 EHC München 4:4 10:14
3 SE Freising 4:4 10:11
4 EHC Bad Aibling 4:4 8:10
5 ERSC Ottobrunn 1:7 4:8
Durch eine Regeländerung spielten die Eishockey-Kleinschüler des SE Freising (Jahrgang 1999/2000) erstmals auf das ganze Spielfeld und nicht mehr im Turniermodus quer zur Eisfläche. Den ganzen Bericht aus dem Freisinger Tagblatt gibt es hier ...
Den Bericht aus dem Freisinger FORUM gibt es hier ...
Ein Haufen hoch motivierter Black Bears oder auch Ursus americanose trafen sich in den Katakomben der DEL Mannschaft EHC um gegen den Nachwuchs ein kleines Endspiel zu bestreiten. Gewinnen hier unsere Ursuse dann ist der dritte Platz sicher. Die Nervosität war bei den meisten spürbar, allerdings war es der Anhang der zitterte und schwitzte, während das Black Bears als ein charakterlich harmonisierendes und gefestigtes Team in die Halle einlief. Schon von den ersten Minuten an konnte man Kampfgeist und Zusammenhalt erkennen und mit dieser Einstellung konnte Freising mittlerweile jeden in der Gruppe ärgern. Freising spielte eine sensationelle Rückrunde, 8 Siege, 1 Unentschieden und 2 Niederlage, beide gegen Königsbrunn, wobei das letzte Spiel hart umkämpft und spannend war.
Im ersten Drittel fielen keine Tore, Freising erspielte sich mehr Chancen hatte aber auch Glück als nur der Pfosten ein Tor verhinderte.
Für die Nervosität war dieses Ergebnis kontra produktiv, wenn das so weiter geht gibt es einen Spielabbruch, da bei der Freisinger Spielerbank Wasser auf dem Eis steht durch die Schweißausbrüche der Spielbeobachter.
Die Bären begannen etwas müde, der Schweiß tropft. Der Spielabbruch rückt immer näher.
Dann, etwas Gewurstel vor dem Kasten des EHC und Freising schiebt den Puck hinter die Linie, 1:0, der Schweiß versiegt, die Stimme wird strapaziert. Der schwarze Bär setzte nach und erhöht auf 2:0.
Dabei blieb der EHC immer gefährlich, wieder ertönte der stählerne Klang eines Pfostenschuß durch die Halle und bewahrte Ursus americanos vor dem Anschlusstreffer.
Mit einer 2:0 Führung ging es in die Pause und man musste sich auf einiges gefasst machen.
München war läuferisch überlegen, zeigte manchmal gute Powerplaystellung, aber der Wille mit der Mannschaft zusammen zu gewinnen, das nicht gieren nach dem persönlichen Tor, nur gemeinsam das Spiel zu gewinnen trieb die Mannschaft nach vorne. Einzelaktionen, die nur ihr eigenes Tor im Kopf haben, gab es nicht, denn solches Denken hätte die Mannschaft nie soweit gebracht wie sie schon vor dem Spiel mit ihren Leistungen war.
Dieser Zusammenhalt, der Respekt den sich die Kinder gegenseitig zollen, kein Scorerpunktegezähle und Schimpferei auf andere, falls ein Fehler unterlief, verhalf dem Bären trotz eines Anschlusstreffers im dritten Drittel zu einem verdienten 3:1 Sieg.
Ein super Leistung von Euch allen, wir sind stolz auf euch.

Die Punkterunde ist nun abgeschlossen aber wir sehen uns noch am 3. April in Bad Aibling zu einem Turnier. Bis dann…
Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen war unser Bärenteam immer noch unterwegs in Sachen Eishockey, zwei Wochen nach dem Ende der Eiszeit in Freising.
Sicherlich ein Handicap, aber die motivierte Truppe mit zuletzt acht Spielen ohne Niederlage ist zu vielem fähig, wenn sie will. Der Wille war in den letzten Spielen da und wurde auch belohnt, dann warten wir es ab. Die Black Bears boten den Pinguinen von Anfang an Paroli, erarbeiteten sich Chancen und es entwickelte sich ein spannendes Match.
Temporeich war das Spiel, im ersten Drittel Torlos und dann die Führung für die Königbrunner kurz nach Abpfiff.
Der Bär wankte nicht, früher verkroch er sich dann oft auf seinen Baum und bedauerte sich, aber nun: Der Ausgleich, Erleichterung, aber der Pinguin holte mit seinem spitzen Schnabel aus und stach den Bären in derselben Minute noch sauber in das Hinterteil, wieder ein Rückstand, 1:2. Mit seinem Hinterteil noch etwas beschäftigt folgte der zweite Hieb, nun schmerzt es wenigstens auf beiden Pobacken gleichmäßig, Stand 1:3. Mit diesem Gleichgewicht im Po schaffte der Bär bei einem Angriff der Königsbrunner einen sehr schönen Spielzug direkt aus der Verteidigung, Pass auf Stürmer, Konter, Pass , Tor.
Tja, so schnell geht’s, 3 Stationen.
Mit dem knappen Vorsprung im Rücken kämpften die Pinguine den Bären noch nieder und gewannen mit 5:2, aber traurig über die Leistung musste man nicht sein.
Fazit: Kategorie 3.

Seit sieben Spielen ist der Bär ohne Niederlage, 3 Spiele in Folge einen Sieg heimgefahren und nun erwarteten uns die Ice Hogs, die auch noch ein Wörtchen um das obere Tabellendrittel mitreden wollen.
Eins war klar, beide Teams wollten einen Sieg, aber für Freising ging es aber auch um die Chance bei einem Erfolg den dritten Platz in dieser Saison zu erreichen.
Dementsprechend motiviert begann das Spiel und man sah die Bereitschaft alles zu geben.
Freising zeigte klar das bessere Zusammenspiel, der Puck lief und die Einzelaktionen der guten Pfaffenhofner wurden immer gestört und führte zu nichts zählbarem. Die Black Bears allerdings nutzten ihre Chancen und konnten das erste Drittel mit 3:0 für sich entscheiden.
Aber der Bär wäre nicht unser Bär, wenn er keine Dramaturgie aufkommen lässt und es folgte postwendend ein schwaches Drittel, indem nur ein Tor fiel. Der Puck wurde aus dem eigenen Drittel, nicht einmal besonders stark, geschossen, aber niemand erreichte den Puck, nicht einmal der Goalie.
Erst mal Rätselraten, wer war der Schütze? Der Schiedsrichter fragte auf der Spielerbank nach, Achselzucken, auch der rote Block auf dem Spielfeld konnte keine genauen Angaben machen, später stellte sich heraus, dass Daniel diesen listigen Schuss von seiner Kelle lies.
Im letzten Drittel fanden unsere Spieler wieder zu Ihrer Kombinationsfreude zurück und beendeten das Spiel mit einem deutlichen 8:0 Sieg.
Entzückend war die Spielfreude, bis auf diesen fiesen Fernschuss liefen alle Treffer über mehrere Stationen, jeder Block zeigte vollen Einsatz und unser Goalie hielt den Freisinger Kasten mit Glanzparaden sauber, denn die Ice Hogs fuhren so manchen gefährlichen Angriff.
Fazit: Spiel der Kategorie 1, setzen.

Ein Sieg der Kategorie 4.

Dabei fing das Spiel vielversprechend an mit einer Führung nach 34 Sekunden, das war es dann schon an Toren im 1 Drittel. Freising rannte auf ein Tor, aber eben nur rennender und nicht in spielender Weise.
So kam es, dass sich die Stürmer gegenseitig behinderten. Manchmal kam es zu einer geschlossenen Versammlung vor dem Tor, fünf Angreifer aus Freising gegen fünf verteidigende Münchner auf einer Fläche von geschätzten 2 m auf 2 m. Da haut´s einen glatt den Schalter raus.
Im zweiten Drittel wurde die Führung, bei annähender gleicher Spielweise vom 1 Drittel, auf 3:0 ausgebaut, ehe der ESC dann einen Alleingang zum Anschlusstreffer ausnutzte. Hier wirkte die Verteidigung sehr schläfrig und halbherzig.
Mit 5:1 ging es in die Pause, im dritten Drittel wurde der Endstand von 8:1 hergestellt.
Beim nächsten Spiel der Kategorie 4-6 wird auch nur noch die Kategorie erwähnt und das Ergebnis.
Das entlastet sehr.
Aber es sind zwei Punkte und Freising hält seinen Platz in der Tabelle.
Um es einfach zu machen, ein Spiel der Kategorie 4.
Mit ein paar schönen Spielzügen allerdings und leider einer miserabler Chancenverwertung. Die Spechte kämpften und ärgerten den Schwarzen Bär.
(Für Dachauer Gastleser, die Liste mit den Kategorien ist dem Spielbericht gegen FFB zu entnehmen).
Ach ja, das Ergebnis: Dachau-Freising 2:5

Um 6:15 war Treffpunkt, unten am Eisplatz, das ist schon happig, aber was tut man nicht alles fürs Eishockey. Die Kinder waren gut drauf und man konnte gespannt sein was einen erwarten würde. Das Wetter zeigte sich von seiner guten Seite, pünktlich traf man im Stadion ein, ein nettes Stadion, mit einem einfachen, schlichten Dach. Mehr braucht es gar nicht. Senden spielte heute erstmals mit den neuen Trikots und Freising zog das fast neue Trikot aus der Tasche, Gelb gegen Weiß.
Das Heimspiel gegen Senden war erst 8 Tage her, ein klarer Sieg war es letzten Samstag, aber die Art und Weise??, Da wünscht man sich manchmal Gedächtnisschwund. Mit dieser belastenden Erinnerung im Kopf war der Anhang auf alles gefasst, Kategorie 1-6 ist möglich. ( Siehe Bericht gegen Fürstenfeldbruck) Scheinbar wollte der Bär diesmal nicht lange fackeln, nach 19 Sekunden stand es 1:0. Freising drückte weiter und konnte dann in der neunten Minute innerhalb 10 Sekunden mit einem Doppelpack seine Führung auf 4:0 ausbauen. Die gefährlichen Spieler von Senden wurden in ihren jeweiligen Blöcken gut kontrolliert und so kam kaum Gefahr auf. Der Pausenstand war 6:0.
Nach der Pause zeigte der Bär ein Spiel der Kategorie 4, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Doch: Stand nach dem zweitem Drittel 7:0.
Im dritten Drittel wieder Kategorie 1 mit weiteren 7 Toren zum Endstand von 14:0.
Hervorzuheben ist, dass die Treffer von 9 verschiedenen Torschützen geliefert wurden, darunter unsere Rookies Niklas und Florian und die Bären wieder ein zu Null geschafft haben, ein Lob an die Abwehr und unseren Goalies.
Weiter so, und immer daran denken, Hauptsache ist gut spielen.

Jedes Spiel hat sein Geheimnis, jedenfalls bei unseren Bären. Eigentlich haben wir fast alles nun durch:
1. Toll gespielt und gewonnen.
2. Toll gespielt und verloren.
3. Schlecht gespielt und gewonnen.
4. Schlecht gespielt und verloren.
Nun, was erwartet uns heute? Es gibt´s ja noch zwei Variationen.
Fürstenfeldbruck wird ein schwerer Gegner und nach der gestrigen Leistung (Kategorie 3, siehe oben) läuft es auf die Kategorie 4 hinaus.
Übrigens, die Beliebtheit der Kategorie sinkt von Punkt 1 bis Punkt 4 linear.
In Erwartung der Kategorie 4 fuhren unsere Bären auf das Eis und die Hoffnung keimte auf, die Kategorie 2 verbuchen zu können. Die Jungs und Mädels kämpften und zeigten Einsatz, ein ganz anderes Spiel zum Vortag. Dann, typisch Kategorie 2, der Gegentreffer. Aber es ging weiter.
Freising hielt dagegen und konnte den Anschlusstreffer erzielen. Super, ähh, oha, eine neue Kategorie tut sich auf, toll gespielt und ein Remis. Ok das wäre nun die Kategorie 2 (Beliebtheitsskala) und der Rest wird angehängt.
Doch dann das 2:1, für die fleißigen Bären (Kategorie 1) und Pause.
Nach der Pause Kategorie 1, die Black Bears erhöhen auf 3:1, aber dann Bully für Fürstenfeldbruck: Bully, Bully Tor!!!!!!. Nur noch 3:2 und Fürstenfeldbruck macht Druck, schafft aber den Ausgleich nicht.
Nach der Pause musste man sich auf einen Ansturm gefasst machen, der Trainer fand sicherlich keine tröstende Worte für sein Team und wird alles für den Ausgleich versuchen. Freising geriet stark unter Druck, der Ausgleich lag in der Luft und dann das Tor, nur noch 3:3. Die Brucker wollten mehr, aber Freising hatte auch seine Konter und so schwankte es zwischen Nr. 1 und 2, der Endstand war allerdings die Nr. 2 der neuen, ultimativen Liste: (nach Beliebtheit geordnet)
1. Toll gespielt und gewonnen
2. Toll gespielt und Remis.
3. Toll gespielt und verloren
4. Schlecht gespielt und gewonnen
5. Schlecht gespielt und Remis (hatten wir noch nicht, wollen wir auch nicht)
6. Schlecht gespielt und verloren.
Toller Kampf und Einsatz.

Freising holt zwei Punkte, schaffte sieben Tore, muss aber einen Gegentreffer hinnehmen, und der Treffer war der erste im Spiel.
Etwas überheblich liefen unsere Spieler auf das Eis, Senden, die schaffen wir schon, aber hallo?
Nach drei Minuten stand es 1:0 für Senden, eine Einzelaktion.
Freising schaffte es nur schwer, die Einzelaktionen des einen Spielers zu unterbinden, immer wieder kam er durch, scheiterte aber.
Die Mannschaftsleistung der Freisinger war bescheiden, aber es spielten ein paar mehr Kinder auf dem Eis als bei unserem Gegner, bei dem fast nur Einer spielte.
Somit gewannen die Freisinger mit Hängen und Würgen 7:1. Etwas schmeichelhaft.
Aber immerhin, zwei Punkte.
Morgen Fürstenfeldbruck, das kann ja heiter werden.
Fazit: schlecht gespielt und gewonnen.

In Freising zu ungewohnter Stunde
ging´s weiter in die nächste Runde
19:30 war Anpfiff unter Flutlicht,
war der nächste Sieg für uns in Sicht?
siegesgewiss fuhr der Bär aufs Eis,
wehe du spielst einen riesen Sch……..marrn.
Nein, gut spielen kann er doch,
aber es brauchte Chancen noch und noch.
in der Abwehr stand er gut,
nur es fehlte erst die Toreflut.
Mit zwei Toren Vorsprung ging es weiter
hoffentlich wird das zweite Drittel g´scheiter
Oh siehe, man kann doch wirklich spielen,
dass sah man, weil nun die Tore fielen.
Mit 6 Toren wurde das Spiel fortgesetzt
im letzten Drittel noch zwei Tore darauf gesetzt
Ein schönes Spiel wurde uns geboten
da muss man all die Kinder loben.

(Kurzer holpriger Ausflug in die Dichtung)
Wieder einmal standen die Black Bears vor dem Spiel im Regen im offenen Stadion. Hoffentlich kein Omen und wir kommen vom Regen in die Traufe. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn zeigte sich die Sonne und so, aus metrologischer Sicht, war ein schönes Spiel garantiert. Ob auch spielerisch wird sich zeigen.
Freising startete konzentriert und baute gleich Druck auf, spielerische Akzente gegen Einzelkämpfer und so verlagerte sich das Spiel vor den Kasten der Pfaffenhofner, die nur Konter fuhren, die abgefangen wurden. Ein weiterer Angriff wurde von den IceHogs abgewehrt, der Puck landete bei der Freisinger Verteidigung, die mit einem sehenswerten hohen Pass die Pfaffenhofner Verteidigung aushebelte und sofort zum 1:0 verwertet wurde. Freising lies die Scheibe weiter laufen und wurde wieder nach einem sehr schönen Zusammenspiel belohnt, 2:0. Zufrieden konnte man in die Kabine gehen, aber die Chancenverwertung war nicht ganz optimal.
Im zweiten Drittel war die Chancenverwertung suboptimal, oder subsuboptimal, oder sch…lecht. Aber nicht nur bei den Black Bears wollte der Puck nicht ins Netz, Pfaffenhofen konnte sich auch an die Haare raufen und Freising derweil ausatmen.
Im dritten Drittel ging es munter so weiter, ohne dass ein Tor fiel. In der 41 Minute verletzte sich scheinbar ein Pfaffenhofner Spieler so schwer, dass er für seinen letzten Einsatz in der 44 Minute nicht mehr spielen konnte. Unverantwortlich allerdings vom Trainer und den Betreuern, bei einer Kopfverletzung, die zur Spielunfähigkeit führt, das Kind nicht von den Sanitätern im Ersten Hilfe Raum behandeln zu lassen. Mit Kopfverletzungen ist nicht zu spaßen. Über zwei Minuten saß das Kind auf der Bank, ehe sich die Sanitäter bei einer Spielunterbrechung (Pfaffenhofen setzte einen Spieler regelwidrig aus dem roten Block im gelben Block als Ersatz ein) über keine gravierende Verletzung Gewissheit verschaffen konnte. Die Gesundheit der Kinder geht vor und gut, dass nicht schlimmeres passiert ist.

"Wieder eine Chance"
Auf der Anzeigentafel leuchtet ein 2:10, trotzdem konnte man ein Leuchten in den Augen der Kinder und dem Anhang sehen. Auf dem Papier bzw. der Anzeigentafel ein schlechteres Ergebnis als gegen Fürstenfeldbruck, aber vom Spielverlauf nicht vergleichbar.
Was war geschehen: Vorab, der Bär hat wieder gekämpft und gespielt, diesmal fast von Anfang an. Wie erwähnt, ganz konzentriert waren die 18 Kinder anfangs nicht, aber schnell merkte man den Willen und die Bereitschaft zu laufen und zu kämpfen. Nach knapp 2 Minuten lag Freising mit 1:0 hinten, 80 Sekunden später legten sich zwei Freisinger gegenseitig aufs Eis und der Konter der Königsbrunner wurde somit erfolgreich umgesetzt, 0:2. Allerdings konnte Freising immer wieder vor dem Tor der Königsbrunner auftauchen und erarbeitete sich Chancen.
Mit einem 0:4 Rückstand starteten die Black Bears sehr konzentriert ins zweite Drittel und schafften den Anschlusstreffer. Kurze Zeit später wurde der alte Abstand wieder hergestellt und sogar auf 1:6 ausgebaut, aber die Jungs und Mädels steckten nicht auf und erzielten wieder ein Tor, Stand 2:6.
Durch eklatante Stellungsfehler machte es der Bär sich heute sehr schwer und musste immer wieder einen Gegentreffer hinnehmen, so auch zum 2:7 kurz vor Ende des zweiten Drittels. Hier rächen sich die Fehler, die eine so routinierte Mannschaft wie Königsbrunn postwendend bestraft.
Leider sind einige Kinder beratungsresistent und setzen die Ratschläge der Trainer auf der Bank und im Training nicht um, verlassen immer wieder Ihre Positionen und schaffen so große Lücken. Diese Nachlässigkeit im zweiten Drittel wiederholte sich immer wieder und brachte so drei absolut überflüssige Gegentore ein. Mit einem 2:7 Rückstand kämpfte der Bär im letzten Drittel trotzdem weiter, erarbeitete sich weiterhin gute Chancen, die leider meist direkt den Torhüter trafen, --wäre sicheres Goalietreffen eine Trainingseinheit, die würde sicherlich vermasselt werden.

„Ach menno ...“
Drei Minuten vor Schluss schwand die Konzentration und weitere 3 Treffer mussten hingenommen werden. Wie gesagt, ein Kleinschülerspiel dauert 45 Minuten aber diesmal wurde mindesten 35 Minuten länger gespielt als gegen FFB. Gute Moral und da ist mehr drin, da geht was!!
Also weiter trainieren, Stellungsspiel, Abseits usw. und bitte zuhören was gesagt wird. Der Trainer redet nicht zum Spaß und zur Unterhaltung, wir sind nicht in einer Radiosendung.

Das einzige was in Freising bei den Black Bears leuchtete war die Anzeigentafel, ein Licht ging den Freisinger Spielern jedenfalls heute nicht auf.
Fazit des Tages: Wer die ersten 40 Minuten nicht läuft, seine Stellung nicht einhält, den Puck mit seinem Schläger nicht trifft, nicht spielt sondern Einzelaktionen das Geschehen bestimmen und das Thema Abseits immer noch ein Buch mit sieben Siegeln ist, macht keine Tore und verliert. Dass man spielen kann zeigten die letzten 5 Minuten, nur das reicht nicht. Soll man die Hoffnung nicht aufgeben? Oder sich ärgern? Eigentlich ärgern, denn wenn man etwas nicht kann, kann man auch demjenigen nichts vorwerfen.
Ich kann zum Beispiel nicht fliegen und niemand kritisiert mich deswegen. Aber die Jungs und Mädels können Eishockey spielen, meistens wenigstens. Also: Auf ins Training, zuhören, umsetzten, rennen, das wird schon ...
Am Samstag reiste wieder eine Münchener Mannschaft an, diesmal der EHC, der als der stärkste Münchner Gegner eingeschätzt wurde. Bei den bisherigen Spielergebnissen konnte man mit einem Gegner „in Augenhöhe“ rechnen. Und diese „Augenhöhe“ bewahrheitete sich, keine Mannschaft zeigte dominante Überlegenheit, Angriffe wurden von der Verteidigung unterbunden, Großchancentaten sich im ersten Drittel nicht auf, nach 15 Minuten konnte man etwas mehr Spielanteile für Freising verbuchen, die jedoch nicht in zählbarem endeten - daher ein 0:0 nach dem ersten Drittel.
Das zweite Drittel startete nicht nach Wunsch der Freisinger, München spielte zwei Konter die erfolgreich endeten, 0:2 nach der 18 Minute. Die schwarzen Bären im weißen Trikot zeigten sich aber nicht eingeschüchtert und hielten dagegen, erzielten den Anschlusstreffer und schafften 3 Minuten später den Ausgleich. Also wieder das Gefühl zwischen Hoffnung und Bangen, Sieg oder Niederlage, oder bleibt es beim Remis? Eine Minute später: Hoffnung! 3:2 für Freising. Eineinhalb Minuten später: Gefühl zwischen Hoffnung und Bangen…..3:3. Zwei Minuten später: Pause, der Puls stabilisiert sich.

Also fangen wir von Vorne an im dritten Drittel. Wie gesagt, ein Spiel auf Augenhöhe, wer hier gewinnt hat auch etwas Glück. Nach 4.5 Minuten im dritten Drittel schüttete Fortuna ihr Horn über den EHC aus, der somit in Führung ging. Das entstand nicht durch einen guten Spielzug, Gedränge vor dem Tor, Rückstand. Leider blieb im Horn für Freising nichts mehr übrig, um noch zu einem leistungsgerechten Unentschieden zu kommen, muss Fortuna ihr Horn auch auf einmal leeren? Aber so ist Sport, das wird unser Team schon verarbeiten und schön haben sie ja gespielt, manche hielten durch, trotz Beschwerden. Auf unseren Nachwuchs, das wird schon.
Oliver Hahn
„Das wird schon und gute Seiten sind ja da. “Das war das Resümee des Schreiboptimisten nach dem vergangenen Wochenende. Das unser Team mehr kann als es gezeigt hat ist klar, deshalb nicht den Kopf hängen lassen. Obwohl einige, besonders beim Heimspiel, kaum Einsatz zeigten wurde nochmals auf drei Reihen gesetzt und alle wieder aufgestellt. Das ist unser Motto, jeder soll möglichst spielen, aber eine Spielgarantie gibt es nicht. Dies schienen nun in der vergangenen Woche beim Training alle verstanden zu haben und Freising zeigte sich von Anfang an von seiner guten Seite: Strahlender Sonnenschein, gute Stimmung im Team und der Anhängerschaft, tolle Arbeitsteilung der Eltern beim ganzen „drum herum“ und ein fulminanter Start der Freisinger: 4:0 Führung und die Uhr zeigte 5 Minuten 41 Sekunden. Diesmal war die Chancenverwertung gut oder sehr gut. Das Spiel ging nun fast immer in eine Richtung, München konnte nur selten Konter fahren, die nie gefährlich waren, zu einem Spielaufbau kam der ESC nicht und so endete das erste Drittel mit 5:0. Man spürte die Begeisterung bei den Kindern und einen Einbruch musste man nicht befürchten.

Im zweiten Drittel das gleiche Bild: Das Geschehen spielte sich vor dem Kasten des ESC ab, nur wollte diesmal kein Tor fallen. Fast jeder Quadratzentimeter im Luftraum um den gegnerischen Kasten wurde mal getroffen, links vorbei, oben links vorbei, oben recht vorbei, rechts vorbei, nur unten vorbei schaffte es Keiner, aber irgendwann schaffen wir das auch. Endlich das 6:0 in der 24 Minute, geht doch, 58 Sekunden später das 7:0. Bei einem seltenen Angriff des ESC konnte die Abwehr den Puck unter Kontrolle bringen und mit drei Spielzügen beginnend hinter dem eigenen Tor den Puck im gegnerischen Netz versenken, 8:0, ein schöner Spielzug.
Im letzten Durchgang erhöhte sich nach knapp 4 Minuten der Spielstand auf 9:0, nun wollte man einen zweistelligen Sieg und zu Null. Das mit dem zweistelligen klappte, 10:0 kurz vor Ende und das mit dem zu Null auch, aber nur weil die Verteidigung hellwach war und Konter der Münchner noch einholte und in letzter Sekunde den Puck von der Kelle des Gegner schnippte. Unsere Goalies waren kaum gefordert aber immer dabei, ein rundum gelungenes Spiel .Der Jubel war berechtigt und groß.

Sicherlich, es werden noch stärkere Gegner kommen, aber das wird schon.
Oliver Hahn
Am Freitag trat der SE Freising als einziger in der Gruppe noch ohne Spiele im Weststadion München um 17:30 Uhr an, 17 Stunden später sah man sich in Freising auf der neuen Eispiste wieder zum Rückspiel.
Ausbeute von diesem Wochenende: 4:0 Punkte, 8:3 Tore.
Klingt gut, ist auch gut, denn wir können jeden Punkt brauchen, aber so wirklich gut war´s eigentlich nicht, MEKJ war nur schlechter…oder? Nein, in der Chancenverwertung waren Sie besser, gefühlte 100% Chancenverwertung für MEKJ zu 2,5% Chancenverwertung Freising.
Was so nun natürlich so nicht stimmt, aber nun der Reihe nach.
Freitag der 19.11.2010:
Mit drei Reihen trat Freising gegen 13+1 der Münchner an. Im ersten Drittel gewann man den Eindruck einige müssen sich erst an das große Feld gewöhnen und so ging das Spiel recht zögerlich an. Freising erspielte sich Vorteile die nicht ausgenutzt wurden und so kam es wie es kommen musste, nach Abwehrfehler das 0:1. Hier rächte sich die fehlende Laufbereitschaft einiger Spieler, die bei dem Spiel auf das große Feld nun mal notwendig ist. Zwei Minuten später konnte Freising ausgleichen, das erste müde Drittel war geschafft. Deutlich waren die Schwächen zu erkennen, mangelndes Stellungsspiel, tlw. wenig Laufbereitschaft und die Schwächen im Abschluss. Im zweiten Drittel wirkte Freising frischer und konnte nun endlich die Überlegenheit in Tore umsetzen. Nach sieben Minuten baute Freising die Führung auf 3:1 aus und legte kurz vor Schluss nach das 4:1 drauf. Nun konnte man befreit aufspielen, was nicht getan wurde, aber egal, Freising zeigte weiterhin Überlegenheit erzielet dann das 5:1 und kurz darauf wieder mal der gleiche Fehler, keine Position halten, keine Laufbereitschaft und Tor für München. Endstand 5:2.
Also Servus MEKJ bis gleich.
Torschützen: Veronika Schmid, Benedikt Neubauer 3 x, Tobias Hanrieder.

Samstag der 20.11.2010:
Nun erstmals heimisches, neues Eis unter den Kufen, ein bekannter Gegner, passenden Wetter, volle Spieleranzahl, ein Sieg im Rücken, was will man mehr. Im ersten Drittel eine Wiederholung vom Freitag, nur erzielte Freising nach 5 Minuten die Führung, aber sonst sehr ähnlich.
Im zweiten Drittel war nun diesmal keine Verbesserung zu sehen und dann bei einem Freisinger Angriff Puckverlust, Konter der MEKJ und nur noch 2:1.
Die knappe Führung im dritten Drittel sorgte für Adrinalinschübe, Angstschweiß und Nervenflattern beim Berichterstatter bis zum nervenberuhigenden Tor in der 37 Minute. Noch sieben Minuten, das wird spannend aber erfreulich die Leistungsbereitschaft einiger Spieler, die viel Einsatz zeigten und so den Sieg retten konnten. Ein nervenaufreibendes Spiel. 3:1 gewonnen.
Torschützen: Tobias Hanrieder, Benedikt Neubauer, Raphael Cera
Und so nach Punkten ein gelungener Auftakt, das wird schon und gute Seiten sind ja da.
Oliver Hahn
Der Sommer ist vorbei (welcher Sommer?) und der Herbst kommt. Die Eispiste nimmt Gestalt an, das Dach fehlt immer noch und so muss sich der Bär wieder auf fremdes Terrain begeben. Die Wahl fiel diesmal auf Sterzing in Südtirol, welches mit unserem Hauptsponsor Weihenstephaner Brauerei eng verbunden ist. Es war eine gute Wahl, gute Kabinen, die einem das ganze Wochenende gehörten (kein Zusammenpacken), gute Unterkunft und Essen, schöner Ort und tolles Wetter.
Die Stimmung war gut, unter den Kindern und Eltern und dieser Zusammenhalt wird auch kommende Saison eine wichtige Rolle spielen, wie in der vergangen Saison der Kleinschüler. In dieser Saison sind im Reglement für die Mannschaften einige Änderungen in Kraft getreten, die Jahrgänge wurden „eingefroren“ und die Kleinschüler spielen auf das große Feld, kein Turniermodus auf das kleine Feld. Diese Änderung muss erst einmal umgesetzt werden, nur eine Handvoll Kleinschüler haben schon „Großfelderfahrung“ und so wurden die Trainingseinheiten auf den neuen Spielmodus angepasst. Das Stellungsspiel ist natürlich wesentlich wichtiger, die Wege länger und so mehr Kondition und Beharrlichkeit gefragt.
Die Trainingseinheiten zeigten schnell die Stärken und Schwächen, aber die Motivation der Kinder war phantastisch. Viele Kleinschüler trainierten noch mit den Knaben zusammen, ohne an Einsatz und Motivation zu verlieren, eine tolle Leistung bei dieser Doppelschicht und ein großes „Wir“ Gefühl zusammen mit den Knaben. Nach Trainingseinheiten am Freitag, Samstag und Sonntag vormittag wurde ein Abschlusspiel gegen die Broncos Junioren Jahrgang 1997-2000 durchgeführt. Die Broncos Kleinschüler spielen schon seit zwei Jahren auf das große Feld und diese Erfahrung wurde komplett ausgespielt. Unsere Kleinschüler wurden überrannt, Stellungsspiel fehlte gepaart mit läuferischen Unsicherheiten. Ergebnis: 0 zu irgendwas zweistelligem, habe ich schon vergessen.
Aber die Moral, die Lust am Spiel war nicht gebrochen und wir werden sehen, in der neuen Saison muss sich der schwarze Bär mit Mannschaften messen, die auch keine Großfelderfahrung haben und der Bär wird bestimmt wieder zubeißen.
Bei dem Spiel der Knaben konnten die jüngeren sich auch schon einiges abschauen, gute Spielzüge und ein leistungsgerechtes 2:2.
Auf 2010/2011!!!!
Oliver Hahn, Schreiberling Kleinschüler
Hier folgen die Berichte, die von den Mannschaftsführern erstellt werden.