Die Stimmung war gut unter den Kindern, wie die ganze Saison schon herrschte ein freundschaftlicher, respektvoller Umgang untereinander, keine Stänkereien, kein Sticheln, mit der Truppe könnte man in den Urlaub fahren aber hier war es nur ein Spiel.
Aber oh Schreck, das Eis kapitulierte vor den Temperaturen, tiefe Löcher auf der Eisfläche lies kein Spiel zu ohne die Gesundheit der Spieler und Spielerinnen zu gefährden.
Verletzungen hatten wir diese Saison zu genüge und so entschied man sich das Spiel abzusagen, die Gesundheit geht vor. Leider konnte der ESC keinen Ausweichtermin anbieten und so wurde das Spiel aus der Wertung genommen.
Das war´s mit dem Saisonabschlussspiel, unspektakulär und ärgerlich, verbunden mit etwas Pech. Fast wie die Saison 2011/2012, unspektakulär, öfters nahe dran aber doch oft nicht konsequent zu Ende gespielt und dazu mit etwas Pech gewürzt, aber wie gesagt, die Nettospielzeit bei Eishockey beträgt 60 Minuten, auf die Sekunde genau, außer der Zeitnehmer pennt.
Spielen könnt ihr zwar, fast bei jedem Spiel hattet ihr Phasen da ging´s, wenn nicht diese verdammten 60 Minuten wären. Manchmal fiel es mir schwer einen Bericht zu schreiben aber wenn ich dann beim Training eure Freude und diesen freundschaftlichen Umgang sah dann wusste ich ihr seid ein super Team, kameradschaftlich auf dem ersten Platz, also ich weiterschreiben und ihr weiterspielen.
Aber ohne eure Trainer, ohne den Mannschaftsführer, ohne die Betreuerinnen würde das alles nicht funktionieren, danke Walter und Tobi, danke Hugo, danke Lisal und Verena und danke an alle Eltern die maßgeblich zu der guten Stimmung im Team beitrugen da untereinander ebenfalls Respekt herrscht.
Auf die neue Saison, scheinbar mit Dach und hoffentlich weiterhin mit der guten Stimmung im gesamten Team.
Ihr
Olli
Erwartungsvoll und hoch motiviert in voller Rüstung warteten die Kinder auf ihren Einsatz, sollte doch heute ein schöner Abschluss her, ein Sieg.
Der Bär musste am Sonntag früh aufstehen und bei eisigen Temperaturen die warme kuschlige Höhle verlassen und eine Reise in die Berge antreten. Aufgeweckt waren die Jungs und Mädels, die Stimmung war gut und so konnte man auf ein interessantes Spiel hoffen. An einem guten Tag ist dem Bären viel zuzutrauen, hoffentlich setzt er es um und zeigt ein gutes Spiel.
Das machte er auch, er zeigte Einsatzwillen und Kampfgeist, vergaß das Passspiel nicht und hielt dagegen, Chancen auf beide Seiten, kein einseitiges Spiel. Nach 20 Minuten stand es 0:0.
Im zweiten Drittel war die Konzentration nicht mehr ganz so hoch, 2:0 lag man hinten aber der Bär meldete sich zurück. Gegen Ende des zweiten Drittels wurde der Anschlusstreffer erzielt, Stand 2:1.
Die Motivation war nun hoch, man merkte die Mannschaft wollte den Sieg. So ging es auch weiter, die Spielanteile lagen nur mehr bei den Freisingern, der Ausgleich lag in der Luft nur das Tor wollte nicht fallen. Hochkarätige Chancen wurden nicht verwandelt, so etwas rächt sich.
Die Rache kam jedoch in einem anderen Gewand als erwartet, einem gestreiften nämlich, und bescherte den Black Bears ein Unterzahlspiel, warum auch immer. Dieses nutzen die Puma Pucks aus und erzielten das 3:1. Der Wille war zwar nicht gebrochen aber es half nichts, das Spiel ging verloren. Enttäuschung und Wut machte sich breit, allerdings hätte man zuvor das eine oder andere Tor schießen können oder sollen und so müsste man sich nicht über die eine oder andere Entscheidung ärgern, schade nur, einen Punkt hättet ihr auf alle Fälle verdient.
Aber vorwärts schauen, das nächste Spiel kommt und da geht’s los beim Stand von 0:0.

Eines war sicher, bei den Temperaturen konnte es nur ein „cooles“ Spiel geben, hoffentlich wird es auch ein gutes Spiel. Auf dem Papier war Freising favorisiert, aber was heißt das schon, was haben wir in der vergangenen Saison schon erlebt, Leidenschaft und Kampf, Leiden und Krampf, alles war da, meist schön verteilt auf alle Drittel pro Spiel, eine Achterbahnsaison ohne Konstanz.
Freising fing dominant an, es war ein Rennen auf ein Tor, und nach quälenden langen 6 Sekunden stand es 1:0 für Freising, na das lässt doch hoffen auf einen anderen Bericht mit vielen Toren und schönen Aktionen.

Nach 20 Minuten leuchtete ein 3:0 auf der Anzeigentafel, der Wille war da, aber mal wieder die Chancenverwertung.
Motiviert und mit dem Vorhaben die schlechte Chancenverwertung zu verbessern ging es in das zweite Drittel. Der Druck war weiterhin da, der ESC war sichtlich unterlegen, aber es lief nicht wirklich rund. Jeder wollte mal und kaum einer traf, das Leben wurde sich nun wieder selbst schwer gemacht. Das Resultat waren nur zwei Tore für Freising, obwohl sich das Spiel fast nur auf einer Seite statt fand, aber noch dazu ein Gegentor, da waren sie wieder, diese Höhen und Tiefen. Der ESC versuchte unterdessen seine sichtliche Unterlegenheit in allen Belangen mit körperbetonten Spiel zu kompensieren. Diese Taktik ist mehr als fragwürdig, die 12 Strafminuten und eine Disziplinarstrafe sind einfach unwürdig.
Durch dieses unsaubere Spiel lies sich der Bär irritieren, der Spielaufbau wurde vergessen und im letzten Drittel wurden weiter 3 Tore erzielt, aber durch Unachtsamkeit auch 2 kassiert.
Letztendlich hat Freising verdient, mit sportlichen Mitteln, gewonnen.
Das war es, unser letztes Heimspiel und wahrscheinlich das letzte unter freiem Himmel, verdient hättet ihr es.
Übrigens, der Bericht ging diesmal sehr schnell zu schreiben ;-)

Eines war sicher, bei den Temperaturen konnte es nur ein „cooles“ Spiel geben, hoffentlich wird es auch ein gutes Spiel. Auf dem Papier und nach dem Hinspiel war Freising favorisiert, aber was heißt das schon, was haben wir in der vergangenen Saison schon erlebt, Leidenschaft und Kampf, Leiden und Krampf, alles war da, meist schön verteilt auf alle Drittel pro Spiel, eine Achterbahnsaison ohne Konstanz.
Freising fing dominant an, es war ein Rennen auf ein Tor, aber es wollte der Puck nicht in diesen Kasten, wie vermauert. Setzte Mekj auf das Erfolgsrezept gegen unsere Kleinschüler, hinten mauern und dann Konter – zack Tor?
Mekj schaffte zwar auch Konter, die wurden jedoch von der hellwachen Abwehr vereitelt, also da musste sich Mekj was einfallen lassen, so geht der Plan nicht auf, die Black Bears konnten sich derweil überlegen wie sie den Puck in den Kasten bringen. Nach 8 Minuten dann ein Tor von der blauen Linie aus und es ging ein Ruck durch die Mannschaft. Nun lief es runder und Freising konnte mit Kombinationen und dem hohen Druck auf das Tor eine 4:0 Führung herstellen.
Motiviert und mit dem Vorhaben die schlechte Chancenverwertung zu verbessern ging es in das zweite Drittel. Der Druck war weiterhin da, Mekj war sichtlich unterlegen, aber es lief nicht wirklich rund. Jeder wollte mal und kaum einer traf, das Leben wurde sich nun wieder selbst schwer gemacht. Das Resultat waren nur zwei Tore für Freising, obwohl sich das Spiel fast nur auf einer Seite statt fand, da waren sie wieder, diese Höhen und Tiefen.
Für das letzte Drittel wurde das Ziel ausgegeben: Keinen Gegentreffer und noch vier Tore. Dieses Ziel wurde exakt erfüllt, aber nur weil das Engagement wieder stimmte und kombiniert wurde. Freising gewann hochverdient mit 10:0, zufrieden konnte man sich die Eiszapfen von der Nase entfernen und das Warme aufsuchen, das Herz war schon erwärmt.
Torschuss
Einen Sieg konnte man sich nicht erwarten, der Tabellenführer mit der kompaktesten Mannschaft in der Gruppe war zu Gast. Aber man kann mit Würde spielen und verlieren oder einfach emotionslos dahinspielen nach dem Motto „haben wir doch eh verloren“. Die letztere Einstellung ist übrigens keine sportliche Einstellung, eigentlich prinzipiell eine schlechte Einstellung denn manchmal schafft man auch unvorstellbares, ich erinnere letztes Jahr gegen FFB und den EHC München.
Das Spiel konnte trotz Schneefall pünktlich angepfiffen werden und sorgte nach zwei Minuten für den ersten Torjubel bei den Gästen. Das kann heiter werden, Würde oder Desaster, wenn das so weiter geht eindeutig Desaster. Nach 6 Minuten 0:2 klingt auch nicht besser, aber die Black Bears hielten dagegen, erkämpften sich viel mehr Torchancen als erwartet, die leider nicht verwertet wurden.
Das erste Drittel ging 4:0 an die Gäste.
Im zweiten Drittel schaffte Freising seine Konter auch in zählbares umzumünzen und erzielte zwei Tore, Bad Aibling allerdings fünf.
Das letzte Tor an diesem Tag erzielten die Black Bears mit einer schönen Kombination zum Endstand 3:11.
Der verlorengegangene Einsatz tauchte wieder auf und so muss es weitergehen, aber bitte nicht nur Kampf sonder auch Spiel, einfach mehr Kombinationen, dann muss man nicht so viel laufen und es fallen mehr Tore.
Doku zum letzten Treffer:



Beim zweiten Heimspiel in diesem Jahr erhoffte man sich wieder eine bessere sportlichere Leistung und dass uns Fortuna zur Seite steht. Fortuna ließ sich nicht Blicken und das sportliche, naja, Einsatz wurde gezeigt.
Erst mal war das Wetter unglücklich, Schneefall und erschwerte Spielbedingungen. Natürlich galt dies für beide Mannschaften und Frillensee/Inzell hatte den besseren, oder glücklicheren Start und erzielte mit wenigen Torschüssen im ersten Drittel zwei Treffer, Freising mit mehreren keinen.
Es schneite weiter und diesmal konnte Freising einen Treffer landen. Eishockey wurde allerdings auf beiden Seiten nicht gespielt, vielleicht Schneehockey oder das „Hau drauf und such den Puck“ Spielchen.
Im zweiten Drittel wurde das Spiel für eine weitere Eisbereitung oder Schneebeseitungsaktion unterbrochen, um die Entscheidung möglichst sportlich herbeizuführen und nicht dem Zufall zu überlassen. Da kam mal kurz Fortuna vorbei, kam, sah, beendete den Schneefall und haute sofort wieder ab.

Von nun an wurde das Spiel schneller und spannender und es verlagerte sich tendenziell in das Drittel der Gäste, nur die Tore wollten nicht fallen.
Mit einem 1:2 Rückstand ging es in das letzte Drittel, die Black Bears hatten klar die häufigeren Chancen, machten sich aber das Leben auch schwer indem die Stellungen mal wieder oft nicht gehalten wurde und so ein schnelles Aufbauspiel mit Pässen nicht funktionieren kann. Manchmal waren die Spieler ratlos wohin mit dem Puck, denn da wo alles frei war, war keiner. Nun dann halt alleine weiter und so zog man die Aufmerksamkeit von den Gegenspieler auf sich und scheiterte gegen mindestens drei Gegenspielern.
Die Bären schafften es nicht die vielen Torschüsse zu verwerten, konnten die wenigen Konter (weil hier meist die Stellung gehalten wurde) aber immer vereiteln.
So ein Ergebnis ist nicht Fisch und nicht Fleisch und so ging unser Goalie vom Eis um mit einem Feldspieler mehr wenigstens einen, wirklich verdienten, Punkt zu holen.
Freising gelang es Frillensee/Inzell unter Druck zu setzen aber dann konnte der DEC mit einem „empty net“ Tor das Spiel für sich entscheiden.
Endstand 1:3.

Beim zweiten Heimspiel in diesem Jahr erhoffte man sich wieder eine bessere sportlichere Leistung und das uns Fortuna zur Seite steht.
Beides trat nicht ein.
Zwei Minuten vor Schluss verletzte sich unsere stellvertretende Kapitänin bei einem Bandencheck am Daumen und fällt für den Rest der Saison aus. Alles Gute hier an Sophie und eine reibungslose, turboschnelle Genesung.
Zur sportlichen Leistung, die sah man in den letzten 10 Minuten des letzten Drittel.
Nun, mein Vorschlag wäre: Wir nehmen die ersten 10 Minuten von Moosburg am vergangen Wochenende, addieren hier die 10 Minuten vom heutigen Spieltag dazu, macht schon mal 20 Minuten. Und nun meine List für das nächste Spiel: Wir multiplizieren das einfach mal 3, macht 60 Minuten, da wird der Gegner staunen. Dafür muss aber jeder für jeden rennen und rackern, bis die Zunge auf dem Eis schleift und wir spielen vor allem auch für unsere Verletzten, Sophie und Sebastian. Auf geht’s!!


Kleines Eishockey Einmaleins:
3 Drittel a´20 Minuten = 60 Minuten
Eishockeyspiel vom 08.01.2012:
Erstes Drittel 10 Minuten gespielt = 10 Minuten
Zweites Drittel 0 Minuten gespielt = 0 Minuten
Drittes Drittel 0 Minuten gespielt = 0 Minuten
10 + 0 + 0 = 10 (Minuten)
Nettospielzeit = 60 Minuten.
60 Minuten – 10 Minuten = 50 Minuten.
50 Minuten Spielfrei = Ungünstig.
Ergebnis ist logisch, wie immer in der Mathematik.
Ergebnis siehe oben.
Hätte schlimmer kommen können wenn unser Goalie nicht gewesen wäre.
Ende.
Früh morgens zusammen mit dem ersten richtigen Wintereinbruch machte sich der Bär auf in die Berge. Schneebedeckte Fahrbahnen stimmten einen auf den Wintersport Eishockey ein und bei dem Anblick der Halle in den verschneiten Bergen verschlug es einem fast den Atem. Das Thema Halle wird hier nicht weiter erörtert, wir sind kein Leistungszentrum für den Eisschnelllauf, deshalb haben wir kein Dach oder so ähnlich.

Im Hintergrund kann man die Eishockeyfläche erkennen.
Nun zum Sport, das erste Drittel erinnerte mich an Spiele aus dem Jahre 2008, als unsere Kinder noch scharenweise dem Puck hinterherliefen und sich ein unübersichtliches Knäul von Freisingern um den Puck bildete. Stellungspiel, was ist das, zügiges Passspiel häää? ich hab doch den Puck und das reicht doch.
Nach dem ersten Drittel lag Freising mit 1:2 zurück und in der Kabine gab es eine Ansage die Wirkung zeigte.
Im zweiten Drittel erzielte Freising schnell den Ausgleich, legte einen drauf und konnte die Führung gar auf 4:2 ausbauen, wer hätte das gedacht. Inzell/Frillensee war überrascht, gab sich aber nicht geschlagen, blieb immer dran und zeigte Einsatz uns der wurde auch belohnt. Mit 4:4 ging es in die Kabine, der Ausgleich kurz vor Drittelende war ärgerlich.
Das letzte Drittel sollte nun eigentlich spannend werden und diesmal wurde es auch, nichts eigentlich wie beim letzten mal, es wurde wahrhaftig und fast unerträglich spannend. Die Black Bears bauten die Führung auf 6:4 aus, Inzell/Frillensee aber kämpfte und hier war noch lange nichts in trockenen Tüchern, sie wollten den Sieg. Freising versuchte dagegenzuhalten aber der Wille und Moral der Gegner war enorm und sie schaften noch den Ausgleich. Die letzten Minuten wurden von dem Berichterstatter nur noch fragmentarisch wahrgenommen, der Endstand aber war 6:6. Mit dem Endstand kann man zufrieden sein, die Einstellung passte mal wieder, aber wenn die Stellungen mal gehalten würden könnten die Bären dem Anhang so einiges graues Haar ersparen und den einen oder anderen Punkt mehr in die Eisarena zu Freising holen.
O.H.
Als Tabellenzweiter reisten die Puck Pumas in die Eisarena nach Freising. Die ersten Spielminuten zeigten aber keine klare Überlegenheit der Berchtesgadener, eher konnte sich Freising mehr Torchancen erarbeiten und wirkte überlegen, bis auf die Chancenauswertung, da war Berchtesgaden überlegen und unterstrich dies mit einem Tor von der blauen Linie aus bei einer der wenigen Torraumszenen der Puck Pumas nach 9 Minuten. Das erste Drittel endete 0:1 und es war noch alles offen.
Im zweiten Drittel konnten die Puck Pumas dem schwarzen Bär, der scheinbar ein starke Sehschwäche vor dem Kasten der Berchtesgadener entwickelt hat, gleich nochmal zwei Tore einschenken, na dann Prost Mahlzeit. Der Bär steckte nicht auf und konnte auf 2:3 anschließen, das letzte sogar in Unterzahl. Freising fing sich aber noch kurz danach ein überflüssiges Tor ein, die Aufmerksamkeit war etwas verschwunden. Es zeigten sich zwei Mannschaften bisher eher auf Augenhöhe und das letzte Dritte versprach eigentlich Spannung, ja das Wort „eigentlich“, es verrät so vieles.
Wenn ich sage: „Ich habe eigentlich keine Zeit“, habe ich Zeit, eigentlich. „Das letzte Drittel könnte eigentlich spannend werden“ wurde es nicht, tatsächlich. Einige meldeten sich schon ins Wochenende ab und die anderen liefen sich die Kufen stumpf. Ein 5:3 Überzahl konnte nicht verwertet werden und die Puck Pumas gewannen das Spiel mit 6:2.
In Anbetracht des letzten Drittels verdient, aber überflüssig wie ein Dieter Bohlen, naja wollen wir mal nicht so hart sein, so überflüssig wie ein Kropf.
O.H.

Das Spiel konnte man getrost in die

treten.
Die Leistung der Schiris ist in diesem Accessoire im Holzkirchner Stadion ebenfalls gut aufgehoben. Trotzdem ist es ein tolles Team und vielleicht steckte der Kampf vom Vortag noch in den Knochen.
O.H.
Ersatzgeschwächt reiste der Bär nach Moosburg, gleich drei Stammspieler waren nicht spielfähig und ausgerechnet traf man auf einen verstärkten Moosburger EV.

Die Gebrüder Kankovsky (Nr. 24 und 10) aus Landshut fanden Unterschlupf bei Moosburg, zwei Spieler aus der Meldeklasse A der Knaben aus Landshut. Und die zeigten wie man Schlittschuh fährt, den Puck behandelt, die Feldspieler stehen lässt und die Goalis blöd aussehen lässt. Hier konnte man sich was abschauen, wenn das Auge hinterherkam, körperlich konnte niemand etwas entgegensetzten. Und so endete das erste Drittel mit 5:2 Toren für Moosburg, vier mal Torschütze die Nummer 24 und bei allen Toren war die Nummer 24 oder 10 Assist. Aber immerhin zwei Treffer, das ist doch was.
Im zweiten Drittel erhöhte sie SG auf 11:4, wiederum dreimal die 24, zwei mal die 10 und jedesmal irgendwie beteiligt aber - o Wunder, beim letzten Treffer ohne Beteiligung, ein Zeichen der Schwäche?? Geht da noch was?? Erst mal nö, gleich wieder ein Tor aber wieder ohne Beteiligung der Kankovsky, der Bär nahm Witterung auf erzielte ein Tor und legte noch eins drauf. Dies wollte die SG nicht hinnehmen und die Nummer 24 zeigte mal wieder wo der Hammer hängt, ganz schön weit oben. Zwischenstand nun 13:6.
Die Kanovsky Brüder nahmen sich nun zurück oder waren durch die viele Eiszeit ausgepowert oder Freising ging besser ran oder sonst irgendetwas und so konnte Freising noch drei weitere erzielen mit einer hervorragender Teamleistung. Das muss erst mal ein Team nachmachen, wenn es 11:4 hinten liegt und zwei Eishockeyhalbgötter auf dem Eis die Jungs und Mädels schwindlig spielen nicht aufzustecken und weiterzukämpfen. Somit konnte man durchaus zufrieden sein. Endstand 13:9

O.H.
Eigentlich hält der Schwarzbär Ursus americanus nur eine Winterruhe, aber der Unterart Ursus americanus freisingii hält durchaus einen Winterschlaf.
1. Drittel Winterschlaf:
„Als Auslöser für den lang anhaltenden Ruhezustand wurden traditionell äußere Faktoren wie das Sinken der Außentemperaturenoder der Nahrungsmangel im Herbstangeführt. Doch sollen nach Ansicht von Experten neben den kürzeren Tageslängen als Signalgeber vor allem innere Faktoren wie die Umstellung des Hormonhaushalts ein Nachlassen der Bestrahlung mit ultraviolettem Licht durch die schwächere Sonne führt zu einer geringeren Erzeugung von Vitamin D, was Erstarrungshormone in Gang setzt.“ (Quelle Wikipedia)
Blöden Erstarrungshormone, Freising hielt sich zwar mehr im Drittel der Gäste auf, war aber nicht bei der Sache. Bei einem Konter in der 5. Minute war unser Goalie auch noch nicht ganz wach und so stand es 0:1. Freising verlagerte zwar das Geschehen wieder mehr in das Drittel der Holzkirchener aber durch eine eklatanten Abwehrfehler konnte Holzkirchen auf 0:2 erhöhen.
Guten Morgen Ursus americanus freisingii, wir sind im Stadion, nicht in der Schlafhöhle.
2. Drittel Aufwachphase
„Die genaue Ursache für das Aufwachen im Frühjahr ist immer noch nicht bekannt. Steigende Umgebungstemperaturen und die Anreicherung von zu vielen Stoffwechselendprodukten im Körperinneren könnten als Wecksignale dienen. Jedenfalls muss der Winterschläfer während der Aufwachphase nach und nach seine Körpertemperatur erhöhen. Hormonelle Einflüsse sorgen dafür, dass das braune Fettgewebe zwecks Energiegewinns zur Wärmeerzeugung abgebaut wird. Sind 15 Grad Celsius erreicht, setzt das Muskelzittern zur weiteren Temperaturerhöhung ein. Der Brust- und Kopfbereich mit den lebenswichtigen Organen wird dabei schneller erwärmt als der übrige Körper.“ (Quelle Wikipedia)
Endlich, der Kopf ist durchblutet, die Bewegungen laufen nun flüssiger und es bauen sich Spielzüge auf die mit dem Anschlusstreffer in der 32. Minute belohnt wurde, Spielstand 1:2.
3. Drittel Aktivphase
Nun war das Erstarrungshormon abgebaut, der Kopf und ganze Körper durchblutet und der Bär schaltete auf Fortbewegung. Zitat Wikipedia: „Im Bedarfsfall können sie sehr schnell laufen. Manchmal richten sie sich auf die Hinterbeine auf, vor allem um eine bessere Übersicht zu erlangen. Bei Gefahr klettern sie auf Bäume, außerdem können sie gut schwimmen.“
Bäume gibt es nicht auf dem Eis und Wasser eigentlich auch nicht. Scheinbar nahm aber der Eismeister die Schwimmkünste des Bären ernst und verwandelte die Eisfläche in ein Freibad. (Nein, Nein, kein Hallenbad, leider)
Der Puck lief nicht, klebte förmlich fest, sodass Gefahr bestand über den Puck zu stolpern. Die Schwimmkünste des Bären halfen hier nichts, bis der Puck endlich wieder lief. Nun wurde gekämpft und gerackert und Freising erzielte den Ausgleich in der 46 Minute. Freising nun klar mit mehr Spielanteilen und konnte gar auf 3:2 erhöhen.
Holzkirchen gab nicht auf und sorgte auch immer wieder für Aufregung vor dem Kasten der Freisinger. Bei einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor der Bären, in der unser Goalie den Puck eigentlich schon hatte aber durch nachgestochere doch noch in das Netz bugsiert wurde, entschieden die Schiedsrichter wundersamer auf Tor. Nun stand es 3:3.
Die letzten Minuten wurden noch mal spannend, aber es blieb beim dem Ergebnis.
Zufrieden kann man aber sein, der Bär ist aus seinem Schlaf erwacht und hat sich zurück in das Spiel gebracht und einen Punkt eingefahren.
O.H.

Unter Flutlicht wurde die Mekj,s aus München begrüßt, auch eine Mannschaft die an der Frischluft trainiert, da hatten wir etwas gemeinsam. Beide Mannschaften bisher sieglos, noch etwas gemeinsam, aber nach den bisherigen Spielergebnissen ging Freising als die favorisierte Mannschaft in das Spiel.
Wenn ich das schon höre, kenn doch unsere Jungs und Mädels, was haben unsere Nerven schon nicht alles durchgemacht, als klarer Favoriten mit Hängen und Würgen irgendwie über die Runden gekommen und als Außenseiter Remis und Siege eingefahren, dass machen die absichtlich, der ist noch nicht grau genug, der Schreiberling.
Und nun ging´s los in das erste Drittel und nach einiger Zeit wurden die Haaransätze klar in Richtung jugendlichen Farbverlustes zugunsten des eintönigen Grau stimuliert.
Es wurden zwar Tore geschossen und die meiste Zeit spielte sich das Geschehen im gegnerischen Drittel ab aber es war kein Spielfluss erkennbar, abgehackt, fahrig, ideenlos. München schaffte es nicht daraus Kapital zu schlagen und für Freising endete das erste Drittel 4:0.
Was wird uns im zweiten Drittel erwarten? Die Fahrt hat er noch nicht aufgenommen der Bär, kein Wunder bei einem durchschnittlichen Gewicht von 100 kg des Ursus americanos (Schwarzbär), Masse will beschleunigt sein.
Aber nun schob er richtig an und wenn mal Masse beschleunigt ist, ist diese schwer zu bremsen.
Plötzlich lief der Puck, es wurde kombiniert und gespielt und Freising erzielte sieben weiter Tore zum Zwischenstand 11:0 nach dem zweiten Drittel.
Im letzten Drittel bremste der Bär nicht, er lief gemessen an erzielten Toren nur aus mit drei weiteren Treffern, spielerisch lies er nicht nach und überzeugte durch schöne Kombinationen und Einsatzwille.
14:0 Tore gingen auf das Konto der Black Bears, eine schöne Leistung, aber es erwarten uns wieder Gegner, die den Bären nicht so viel Platz geben um in Fahrt zukommen und dann wird es wieder schwierig.
Also Sommerspeck weg und schnell ins Spiel kommen.
Toll gemacht, ein schöner Abend unter dem Flutlicht in Freising.
O.H.

Ein Blick auf den Spielbericht zeigte: Bad Aibling – Freising 2:12 …………………
Strafminuten.
Bei den Toren sah es anders aus, 18:1.
Ein unfaires Spiel war es aber nicht, Bad Aibling spielte eine Klasse besser, und da gehört auch Bad Aibling hin, eine Klasse besser, in Meldeklasse B.
So wurden die Aibdogs kaum gefordert, die schwarzen Bären überfordert. Im ersten Drittel lagen die Black Bears schnell mit 0:2 hinten, konnten aber den Anschlusstreffer erzielen und es keimte die Hoffnung, dass unsere Mannschaft mit Leidenschaft und Kampfgeist Bad Aibling wenigstens ärgern könnte. Dieser Keim der Hoffnung vertrocknete oder erfror doch recht schnell mit dem postwendenden Anschlusstreffer und munter auf 7:1 ausgebaut wurde.
Freising konnte sich Torchancen erarbeiten, die nicht verwertet wurden, während es hinten häufig klingelte, scheinbar bei manchen aus dem Gedanken heraus: Ich bin Stürmer und kein Verteidiger und wenn es nichts zu stürmen gibt bin ich arbeitslos. Aber es gab viel zu verteidigen und es gelang häufig nicht.
18:1 ist eine harte Packung, zeigte aber einfach auch den Klassenunterschied.
Die Moral der Mannschaft ist aber eine gute, im letzten Drittel gaben sie nicht auf und kämpften. Der große schwarze Bär muss erst mal wieder Fahrt aufnehmen, wie jede Saison, den Trainingsrückstand vermindern um dann werden wir mit Leidenschaft und Siegeswillen so manch routinierte Mannschaft zu ärgern.
Kopf hoch.
O.H.

Dass Dingolfing kein Punktelieferant sein wird war klar, dass aber die Isar Rats auch keine Tore zuließen nicht.
Im ersten Drittel spielte sich das Hauptgeschehen vor dem Kasten der Freisinger ab, Dingolfing rannte, Freising bremste, aber die Isar Rats konnten lange nichts zählbares verbuchen. Die meisten Freisinger engagierten sich gut, aber das Stellungsspiel der Dingolfinger war klar das bessere, die verbrauchten nicht so viel Energie und konnten Ihre Kraft in ein tlw. grenzwertiges, nein grenzüberschreitendes, körperliches Spiel stecken.
Eineinhalb Minuten vor Schluss erzielte Dingolfing doch noch den Führungstreffer.
Wer glaubte nun sei die Moral des Bären gebrochen täuschte sich, Freising begann druckvoll und genau in dieser Phase klingelte es wieder im Freisinger Kasten. Danach nahmen die Isar Rats das Zepter wieder in die Hand und zogen auf 0:4 davon.
Auch im letzten Drittel konnte der Bär nicht dagegen halten und verlor das Spiel mit 0:7.
Die Isar Rats war die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen.
Unsere Goalies vereitelten einige Torchancen wurden jedoch auch hart angegangen.
Der bittere Beigeschmack war die rüde Spielart, nicht die normalen Checks, aber Checks von hinten, sogar dann wenn nicht der Puck geführt wurde und Faustschläge haben beim Nachwuchs wohl nichts zu suchen und Goalies angehen gleich dreimal nicht.
Und wieder einmal hat´s niemand gesehen.
O.H.


Mit Regen verbindet die Black Bears einiges. Nie dauerte ein Aufenthalt bei einem Auswärtsspiel so lange wie im Eisstadion zu Regen. Die Eisdisco in der Nacht werden die Jungs und Mädels nie vergessen. Acht Stunden dauerte der Ausflug, da der Bus zur Rückfahrt nicht bereit war, aber es hat sich gelohnt, netter Abend.
Seitdem ist eine gute Freundschaft entstanden, Regen sieht man immer gerne, außer es handelt sich um ein lang anhaltendes Wetterphänomen.
Nun wurde pünktlich unter freien Himmel, wie soll´s auch anders sein, das Trainingsspiel gestartet. Schnell wurde klar dass Freising überlegen war, die Black Bears traten fast vollständig an während Regen alles zusammenkratzen musste um spielen zu können. Das Ergebnis ist unwichtig, es ging um Spielpraxis vor den Punktspielen und die Möglichkeit ohne Druck ein flüssiges Spiel zu üben. Regen gab Freising viel Raum um Kombinationen zu zeigen, aber unsere Bären nutzen die Chancen nicht. Anstatt an die ,nach einigen Anfangsschwierigkeiten zu Beginn, im generischen Drittel gut aufgestellten Verteidiger einen Rückpass zu geben wurde im Stürmerknäul auf das Tor zugewuselt, hin und her gestöpselt. Der Spielaufbau von hinten wollte auch nicht flüssig klappen.
Immerhin hielten einige Ihre Stellungen, wenn gerade nicht ein kurzfristiger Gedächtnisschwund eintrat.
Also, wir wollen Eishockey sehen, nicht nur Tore. Ich muss nochmal in meiner ultimativen Spielbewertungsliste bei den Kleinschülern nachschauen, da hieß so ein Spiel -glaube ich- Kategorie 4, wobei wirklich schlecht war´s ja nicht, also müsste ich die Liste erweitern, dazu habe ich keine Lust. Ich will nur gute Spiele sehen, das Ergebnis kommt dann. Das schafft ihr aber, glaube ich.